RSS - Zapps Blog

Direkt zum Inhalt




Artikel mit dem Tag „RSS”

Warum der Newsfeed der NZZ bei mir aus dem Newsreader fliegt:

RSS-Feed, in dem jeder Artikel dreimal vorkommt.

Ohne Worte.

Feed to JavaScript

Als momentan beste Lösung zu meinem im Beitrag Cookies prinzipiell „fies und hinterhältig”? beschriebenen Problem habe ich nun den Feed to JavaScript-Service von feed2js.org gefunden. Er erstellt ein JavaScript, mit dessen Hilfe man den Inhalt eines beliebigen RSS-Feeds in eine Internetseite einbauen kann. Das Ganze ist ziemlich frei konfigurierbar, Cookie-frei und ohne Werbung.

Wichtig war für mich im konkreten Fall, dass die erzeugten Links ein beliebiges target-Attribut mitbekommen können, da ich sie über target="_parent" den Signatur-Iframe sprengen lassen möchte.

Für Anwender wie mich, die momentan keinen Webspace zur Verfügung haben, der eine Scriptsprache wie PHP unterstützt, scheint mir dieser Service die optimale Möglichkeit, den RSS-Feed in HTML umzuwandeln. Allerdings mit der Einschränkung, dass Besucher, die JavaScript abgeschaltet haben, nichts bzw. nur einen Link zum Feed zu sehen bekommen.

Cookies prinzipiell „fies und hinterhältig”?

In einem Internetforum benutze ich folgende Signatur in einem Iframe, in der mit Hilfe des BuzzBoost-Features von Feedburner bei Leuten, die JavaScript eingeschaltet haben, die letzten zwei Beitragsüberschriften aus diesem Blog zu sehen sind: [Link zum Iframe-Inhalt].

Beim Aufruf des Signatur-Iframes (aus forenspezifischen Gründen nicht anders lösbar) wird von BuzzBoost automatisch ein Cookie gesetzt, der nach 5 Minuten abläuft.

Auf den Hinweis eines Forum-Users, dass ein Cookie "unschön" wäre, erwiderte ich folgendes:

Da der Cookie an sich harmlos und nicht geeignet zur langfristigen Leserverfolgung ist, eh spätestens beim nächsten Browserstart gelöscht wird, die Leser keinen Nachteil durch ihn haben und geschätzte 99% aller User gar nichts von ihm mitbekommen, da sie Cookies entweder generell blocken oder zulassen, kann ich diesen konkreten Cookie gut mit meinem Gewissen vereinbaren.

Darauf bekam ich von einem anderen User vorgeworfen, den Cookie zu setzen wäre "fies und hinterhältig" und was ich auf seinem Rechner eigentlich zu suchen hätte. Wenigstens ein Hinweis darauf, dass ein Cookie installiert wird, wäre angebracht.

Nun stehe ich vor der Frage, ob Internetnutzer paranoid sind, oder ich fies und hinterhältig bin. Der Cookie ist aufgrund der lächerlich kurzen Laufzeit nachweisbar harmlos, meine Frage im Feedburner-Forum, wozu er überhaupt gesetzt wird, wurde noch nicht beantwortet.

Sollte man nun aus Rücksichtnahme auf unbegründete Datenschutzbedenken auf diesen Einsatz von BuzzBoost verzichten? Ein Disclaimer kommt für mich nicht in Frage, da er erstens zu spät kommt (der Cookie ist beim Lesen des Disclaimers schon geschrieben) und er zweitens meiner Meinung nach die Leser nur verwirrt. Cookies sind heute im Web allgegenwärtig und der mündige Surfer hat die Möglichkeit selbst zu entscheiden, wie der damit umgeht; ggf. halt auch durch den Einsatz einer entsprechenden Browser-Erweiterung.

Ich bitte ausnahmsweise mal ausdrücklich um Kommentare und Meinungen zum Thema, sie dürfen auch gerne kritisch ausfallen.

Nachtrag (24.07.): Aus bloginternen Gründen habe ich den direkt eingebundenen Iframe entfernt und durch einen Link zum Inhalt des Frames gesetzt.