Artikel mit dem Tag „Jura”
Creux du Van (Zweiter Versuch)
Nachdem der letzte Ausflug zum Creux du Van zwar sehr stimmungsvoll aber aussichtstechnisch nicht wirklich überzeugend war, bot sich beim diesjährigen Laborausflug die Möglichkeit einen zweiten Anlauf zu nehmen.
Tatsächlich hatten die Wolken ein Einsehen und verzogen sind während unseres Aufstieges in höhere Atmosphärenschichten. So kann ich nun einige Bilder des grossen Felsenrundes nachliefern.
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Grauer Herbst:
Noiraigue – Creux du Van – Couvet
Vorhergesagt war ein Verziehen des Hochnebels in der Westschweiz zum Mittag hin. Leider hatte der Nebel etwas Verspätung, bzw. waren wir wohl etwas zu früh dran.
Auf jeden Fall fand die gestrige Wanderung (Karte) zum grössten Teil mitten in der Suppe statt. Dadurch konnten wir zwar einerseits eine ganz eigene Stimmung geniessen, andererseits hat man vom Creux du Van nicht wirklich viel gesehen.
Bei schönem Wetter hätten die Steinböcke allerdings wohl auch nicht so knuffig miteinander gekuschelt und mich vielleicht auch nicht bis auf knapp zwei Meter an sie herangelassen.
Links zum Artikel "Grauer Herbst:
Noiraigue – Creux du Van – Couvet":
Oberbalmberg – Unterer Grenchenberg (Jura)
Am Sonntag ging es gleich wieder in die Berge, wobei die Einstufung des Juras als richtige Bergkette hierzulande wahrscheinlich umstritten ist.
Ausgangspunkt der Wanderung war Oberbalmberg, es ging am Weissenstein vorbei zunächst zum höchsten Punkt des Kantons Solothurn. Die Hasenmatt hat diesen Ehrentitel trotz ihrer vergleichsweise bescheidenen Höhe von 1445 m in meinen Augen redlich verdient, nach dem Aufstieg fühlte ich mich jedenfalls ziemlich erschlagen. Eigentlich war hier die Bewunderung eines grandiosen Alpenpanoramas geplant, aber der entgegen aller Wettervorhersagen vorhandene Dunst über dem Mittelland und den Alpen schränkte das Vergnügen leider etwas ein. Immerhin konnte man das Jungfraumassiv in der Ferne erahnen, bis zum Mont Blanc hat die Sicht aber wohl nicht gereicht.
Nach der Mittagsrast ging es über die Stallflue schliesslich zur Bushaltestelle am Unteren Grenchenberg. Die in der Tourenbeschreibung erwähnte Beiz macht übrigens noch bis zum 4. September Betriebsferien.
Für die trotz zweier knackiger Aufstiege recht gemütliche und landschaftlich sehr schöne Tour (Karte) haben wir zwei Flachlandsdeutsche knapp 6½ Stunden gebraucht, eine längere Mittagspause inklusive.