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	<title>Zapps Blog &#187; Deutsche</title>
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	<description>Bloggen ohne Konzept</description>
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		<title>AuslÃ¤nderprobleme</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Feb 2007 17:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Besonderheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Ãœberfremdung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche]]></category>

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		<description><![CDATA[36 Prozent der Bev&#246;lkerung glaubt, dass die Ausl&#228;nder den Einheimischen den Job wegnehmen. Im Osten und bei den 15- bis 34-J&#228;hrigen sind es sogar deutlich &#252;ber 40 Prozent.
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			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><ul class="liste"><li>36 Prozent der Bev&ouml;lkerung glaubt, dass die Ausl&auml;nder den Einheimischen den Job wegnehmen. Im Osten und bei den 15- bis 34-J&auml;hrigen sind es sogar deutlich &uuml;ber 40 Prozent.</li>
<li>45 Prozent der Bev&ouml;lkerung ist der Meinung, dass die Ausl&auml;nder unsere L&ouml;hne dr&uuml;cken.</li></ul></blockquote><p>Klingt wie eine Umfrage zur EU-Osterweiterung in Deutschland?<br /> Weit gefehlt, die Zahlen entstammen einer <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/deutsche/artikel56459">Umfrage</a> des Schweizer Boulevardblattes <i class="titel">Blick</i> (1), ich habe lediglich "Deutsche" durch "Ausl&auml;nder" ersetzt.</p><p>In der letzten Woche wurde der Schweiz durch eine <a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/deutsche">Artikelserie</a> dieser Zeitung eine Diskussion &uuml;ber das "Deutschenproblem" aufgezw&auml;ngt. Tats&auml;chlich ist die Schweiz eines der beliebtesten Auswanderungsl&auml;nder f&uuml;r Deutsche und in manchen Berufszweigen ist das Schweizerdeutsch fast zur Ausnahme geworden. In den Kliniken sind Deutsche &Auml;rzte und Schwestern die Regel und auch an den Universit&auml;ten sind viele Deutsche angestellt, so auch ich.</p>
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<p>Wirtschaftlich gesehen gibt es f&uuml;r die Schweizer eigentlich keinen Grund zur Sorge, die Einwanderer sind in der Regel <a href="http://www.20min.ch/tools/suchen/story/12467100">hoch qualifiziert</a> und f&uuml;llen L&uuml;cken, die durch die Schweizer Arbeitnehmer nicht gef&uuml;llt werden k&ouml;nnen. In meiner Zeit in Bern haben wir zum Beispiel sieben Doktoranden- und PostDoc-Stellen mit externen Leuten neu besetzt. In sechs F&auml;llen gab es entweder keine Bewerbungen von Schweizern, oder sie waren aufgrund fehlender Qualifikation schon vor dem Vorstellungsgespr&auml;ch aus dem Rennen. So sind dann halt vier Deutsche, ein Holl&auml;nder, eine Ukrainerin und ein Schweizer eingestellt worden. Ein weiterer Schweizer ist nach seiner Diplomarbeit als Doktorand bei uns geblieben.</p><p>Interessant ist es aber schon, bei der Ausl&auml;nderdiskussion mal auf der anderen Seite zu stehen. Mir selbst ist allerdings auch noch nie eine wirklich ablehnende Haltung entgegen geschlagen (2), und ich f&uuml;hle mich in der Eidgenossenschaft ausgesprochen wohl. Ganz im Gegensatz zu meinen Schweizer Kollegen bin ich auch der Meinung, dass die Menschen hier insgesamt freundlicher sind als in Deutschland. Aber vielleicht beruht das auch nur auf selektiver Wahrnehmung, weil ich immer so eine Freude an den freundlich gr&uuml;ssenden und meistens l&auml;chelnden Verk&auml;uferinnen beim Coop  habe.</p>
Ich halte es da ganz mit dem Schweizer Germanisten Peter von Matt, der in einem <a href="http://www.3sat.de/dynamic/webtv/webtv_frame.php?url=kuz_070222_vonmatt_16zu9.rm">sehenswerten Interview</a> meinte: <blockquote><strong><q>Es gibt hier wirklich kein Problem.</q></strong></blockquote>

<p style="margin-top:2.1em;">&Uuml;brigens:</p><blockquote><ul class="liste"><li>43% der Schweizer halten die Deutschen f&uuml;r arrogant</li></ul></blockquote><p>Liebe Mitdeutsche, da m&uuml;ssen wir wohl noch etwas dran arbeiten. Aber immerhin meinte mein ehemaliger Diplomand mal, ich h&auml;tte sein Deutschen-Bild ziemlich ver&auml;ndert. Ich hoffe mal zum Guten ;-)</p>

<ol class="fussnote"><li>1) Der <i class="titel">Blick</i> ist das Schweizer Gegenst&uuml;ck zur <i class="titel">Bild</i>, wird aber nicht vom Axel-Springer-Verlag herausgegeben.</li>
<li>2) Na ja, vielleicht doch einmal. Beim WM-Halbfinale h&auml;tte schon nicht die ganze Kneipe wie ein Mann aufspringen und jubeln m&uuml;ssen, als in allerletzter Sekunde das Italien-Tor gegen Deutschland gefallen war. Fussball ist eher ein <a href="http://www.blogwiese.ch/archives/341">heikles Thema</a>.</li></ol>]]></content:encoded>
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