Was nun?
Den Sahneersatz links habe ich heute als Werbegeschenk in die Hand gedrückt bekommen, nachdem ich unter anderem die Sahne rechts gekauft hatte.
So ganz verstehe ich nicht, warum man das Zeug aus dem Lebensmittellabor kaufen sollte. Es ist nicht allergikergeeignet (Magermilch, Buttermilchpulver), enthält ganz tolle Inhaltsstoffe (gehärtete Fette, Polyoxyethylen-sorbitan-monostearat (E435), Methylcellulose) und ist noch dazu 15 Rappen teurer als das Original. Einziger Pluspunkt ist eventuell ein um 215 kcal pro 250 ml geringerer Brennwert. So kann man also zwei Riegel Schokolade mehr essen, wenn man das Kunstprodukt verwendet. Aber ob das wohl geschmacklich ein gutes Geschäft ist?
Nun stellt sich für meine Pilzsauce die Frage nach Neugierde oder Konservatismus. Mal sehen, wie riskofreudig ich morgen bin.
Links zum Artikel "Was nun?":
Woran erkennt man, dass man in der Schweiz ist?
Zum Beispiel an dieser Anzeigetafel in den Bahnhöfen:
Oder auch daran, dass eine um drei Minuten verspätete S-Bahn in einem Vorortbahnhof zu zwei Sonderdurchsagen führt und die SBB bei Verspätungen ihre Fahrgäste um Entschuldigung statt um Verständnis bittet.
Da könnte sich die Deutsche Bahn AG mal eine Scheibe von abschneiden.
Links zum Artikel "Woran erkennt man, dass man in der Schweiz ist?":
Neues aus Mittelerde
Ob man beim Erscheinen eines Werkes eines seit 34 Jahren toten Autors wohl von einem neuen Buch sprechen kann?
Mit The Children of Hurin steht jedenfalls ab dem 17. April ein bislang unveröffentlichter Roman in den Buchhandlungen, der von J.R.R. Tolkien begonnen und von ihm bis zu seinem Tode 1973 bearbeitet wurde. Sein Sohn Christopher, der bereits Herausgeber des letzten Tolkien-Buches war (Das Silmarillion, 1977), hat die Geschichte nun zu Ende geschrieben und Alan Lee hat einige Zeichnungen dazu beigesteuert.
Der Independent, der allerdings nicht in der Lage war Tolkiens Todesjahr richtig anzugeben, spekuliert sogar schon über eine Verfilmung, auch wenn ansonsten zu der Handlung des Romans kaum etwas zu erfahren ist. Die Tolkien Society schreibt:
The tale of Túrin, his sister Nienor and the malice that Morgoth sets against them is a dramatic epic full of battles, intrigue, secrets and curses, elves, a full-size dragon and unfortunate chance meetings.
Túrin son of Húrin is well known among Tolkien readers as the man for whom everything goes wrong. He inherits a magic sword with a dark past, kills his best friend, accidentally triggers the destruction of one of the elf-kingdoms that shelters him ... it goes on from there. Readers with a view that Tolkien is somewhat "easy" on his characters in LotR will find this tale an antidote.
Erstaunlich, dass ich als Tolkien-Freund erst heute von diesem Werk erfahren habe, dafür ist es jetzt aber auch auf den Amazon-Wunschzettel gewandert.
Links zum Artikel "Neues aus Mittelerde":
- 27. März 2007 –
- Medien
- –
*Nerv*
Dinge, über die ich gerne mal einen Woche lang nichts im Fernsehen oder im Netz sehen würde:
Beim Klimawandel könnte man mal handeln, statt Presseerklärungen abzugeben, und im Fall des toten Kindes sollten erst mal die Ermittler ihre Arbeit machen, bevor der Betroffenheitsjournalismus zuschlägt.
Links zum Artikel "*Nerv*":
- 21. März 2007 –
- Medien
- –
Temperatursturz
Vor drei Stunden bei fast 20°C und Sonnenschein in die Stadt gefahren, auf dem Rückweg eine Stunde später vom Hagel überrascht worden und nun schneit es bei 3°C.
Ist vielleicht schon April?
Links zum Artikel "Temperatursturz":
Andreas Thiel
Gerade habe ich ein Stück von Andreas Thiel im Fernsehen gesehen und sein extrem trockener Humor hat mir sehr gut gefallen. Noch dazu scheint er regelmässig in einem Berner Kulturlokal aufzutreten. Ich glaube, so eine Karte schenke ich mir mal zum Geburtstag.
YouTube hat noch ein älteres Stück von ihm auf Lager:
In diesem Schwachsinn steckt seltsamerweise ziemlich viel biologische Wahrheit drin.
Links zum Artikel "Andreas Thiel":
Die USA werden geliebt – In Nigeria
Die BBC hat eine Umfrage durchführen lassen, in der nach dem positiven bzw. negativen Einfluss verschiedener Staaten auf die Welt gefragt wurde. Nicht überraschend, denken nur 16% der befragten Deutschen und 24% der Franzosen, dass die USA einen überwiegend positiven Einfluss ausüben.
In Nigeria wird das jedoch ganz anders gesehen: 72% der Nigerianer schätzen den positiven Einfluss der Vereinigten Staaten auf das Weltgeschehen.
Ob das wohl daran liegt, dass Amerikaner eventuell besonders dankbare Opfer der Nigeria-Connection sind?
Das sehr interessante detaillierte Ergebnis der Umfrage kann man als 3 MB grosses PDF bei der BBC herunterladen. Gefunden habe ich sie via Swampland, wo in den Kommentaren auch etwas seriösere Erklärungsmöglichkeiten diskutiert werden.
Links zum Artikel "Die USA werden geliebt – In Nigeria":
Safer Surf
Gerade im Great Geek Manual gefunden:
Sehr schön :-)
Hier noch die passenden Links zum Bild: Der Internet Explorer ist gefährlich und das englische Original mit den aktuelleren Zahlen Internet Explorer is dangerous. Der Artikel ist zwar vielleicht etwas polemisierend geschrieben, es steckt aber viel Wahrheit drin.
Links zum Artikel "Safer Surf":
Vertikal zentrieren mit CSS
Jeder, der schon einmal versucht hat, mit CSS ein Blockelement in einem Container vertikal zu zentrieren, wird festgestellt haben, dass man mit der Eigenschaft vertical-align in der Regel nicht wirklich weiter kommt. Die Ursache hierfür liegt in einer Besonderheit dieser Eigenschaft:
'vertical-align' [...] Applies to: inline-level and 'table-cell' elements
Auf Blockelemente lässt sie sich also nicht ohne weiteres anwenden.
Eine mögliche Lösung wäre es, zur Zentrierung display:table-cell zur Hilfe zu nehmen. Gemäss der Spezifikation lässt sich ja vertical-align auf "table-cell"-Elemente anwenden.
Ein Beispielquelltext sähe dann so aus:
#outer {
width:10em;
height:10em;
background:red;
display:table;
}
#middle {
display:table-cell;
vertical-align:middle;
}
#inner {
width:5em;
height:5em;
background:yellow;
margin:0 auto;
}
<div id="outer">
<div id="middle">
<div id="inner">
<p>Inhalt</p>
</div>
</div>
</div>
Damit wird in standardkonformen Browsern eine gelbe 5x5 em grosse Box innerhalb einer 10x10 em grossen äusseren Box zentriert:
Inhalt
Möchte man den kompletten Seiteninhalt zentrieren, kann man das display:table natürlich auch dem html- und das display:table-cell dem body-Element zuordnen, und so ganz auf zusätzliches Markup verzichten.
Das Layout ist flexibel, die Zentrierung der inneren Box bleibt auch erhalten, wenn man keine Angaben zu ihrer Höhe macht:
#inner {
width:5em;
background:yellow;
margin:0 auto;
}
Inhalt
Die Höhe der inneren Box richtet sich nun ganz nach ihrem Inhalt.
Leider klappt das nur in standardkonformen Browsern, der MS Internet Explorer beherrscht auch in Version 7 die display:table-Eigenschaften nicht. Für ihn muss man sich daher entweder mit absoluter Positionierung und negativen Abständen behelfen (Nachteil: fehlende Scrollbalken bei zu kleinem Viewport, daher für die Zentrierung einer ganzen Webpage nicht geeignet), oder mit float und clear basteln, wie im Quelltext dieser Seite gezeigt: CSS vertical centering using float and clear (Nachteil: Höhe des zentrierten Fensters kann sich nicht automatisch nach dem Inhalt richten).
#outer {
width:10em;
height:10em;
background:red;
}
#distance {
width:1px;
height:50%;
background:red;
margin-bottom:-2.5em; /* Die Hälfte der
Gesamthöhe von #inner */
float:left;
}
#inner {
width:5em;
height:5em;
background:yellow;
margin:0 auto;
position:relative;
clear:left;
}
<div id="outer">
<div id="distance"></div>
<div id="inner">
<p>Inhalt</p>
</div>
</div>
Inhalt
Mit display:table-cell zentrierte Inhalte sind bei einer Darstellung im IE zwar nicht vertikal zentriert, aber dennoch voll zugänglich. Ob man bei Zentrierungen auf Browser aus dem Hause Microsoft besondere Rücksicht nehmen möchte, bleibt somit jedem Webdesigner selbst überlassen. Ich neige immer mehr dazu, auf ihre Besonderheiten keine Rücksicht mehr zu nehmen. Aber ich muss mit meinen Seiten auch kein Geld verdienen ...
Eine Anmerkung zur Kompatibilität der horizontalen Zentrierung: Der IE5 kann mir margin:0 auto; nichts anfangen. Legt man Wert darauf, dass der Inhalt auch in diesem Browser horizontal zentriert ist, sollte man dem äusseren Container ein text-align:center; und dem inneren Container ein text-align:left; zuweisen, da der IE5 fälschlicherweise auch Blockelemente bei text-align berücksichtigt.
Links zum Artikel "Vertikal zentrieren mit CSS":
Vermeintlich süsser Selbstversuch
Warum steht dieser Hinweis eigentlich nur auf der Innenverpackung und nicht aussen auf der Schachtel der "Lindt Excellence 99% Cocoa/Cacao"- Schokolade, die ich heute aus Neugierde gekauft habe (1)? Dann hätte ich vielleicht doch zur Milchschokolade gegriffen und nicht schon nach einem Stück aufgeben müssen.
Sowas ist mir auch noch nie passiert, ich werde meinen Gaumen wohl ins Schoki-Trainingslager schicken müssen.
1) Das Product placement im Film gestern hat halt gewirkt.