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Kompetenzfragen

Ich hatte ja schon mal leise Zweifel an der Praxis der Preisvergabe bei den Lead Awards geäussert. Mittlerweile stellt aber auch Thomas Knüwer die Kompetenz der Lead Academy in Frage.

Wenn bei einer Ausstellung zu Ehren der Gewinner der Lead Awards sein ausgezeichnetes Blog mit einer ganz anderen Internetseite verwechselt wird, kann das schon zum Nachdenken anregen â€¦


Wieder Alltag

Zweigeteiltes Bild: Links ein Segelschiff, rechts zwei Hochöfen

Nach einer tollen Woche mit Segelschiff schauen, siedlern, Hochofen besteigen, kubikmeterweise Mutterboden bewegen, eine Kirchentür vor der Nase zugeschlagen bekommen und jeder Menge gutem Essen hat die Schweiz mich wieder.

Erwartet haben mich hier gleich knapp 3000 Spam-Mails, 900 ungelesene Artikel im Feedreader und eine üble Beschimpfung als Reaktion auf einen Forumsbeitrag, den ich vor einiger Zeit geschrieben und schon ganz vergessen hatte.

So im Nachhinein war die Internetabstinenz doch gar nicht so schlecht  â€¦


Schöne Ostertage

Ich wünsche allen Lesern eine schöne Osterzeit. Wenn ihr dem Osterhasen begegnet, immer dran denken:

Achtung! Hasen sind wilde Tiere und können beissen. Bitte nicht anfassen.

Nicht, dass beim Eiersuchen noch ein Unglück passiert. :o)

Morgen bringt mich eine lange Bahnfahrt in den Osterurlaub, daher werde ich in der nächsten Woche wohl eher weniger zum Bloggen kommen.

Bildquelle: mutantlog.


George Orwell unter Beobachtung

Passend zum gestrigen Artikel:

Welch eine Ironie: Im Umkreis von 200 Metern um George Orwells Haus befinden sich heute 28 Überwachungskameras.

Jetzt fehlt nur noch der staatliche Zugriff auf alle Kameras, um Big Brother is watching you endgültig Realität werden zu lassen. Neusprech scheint mittlerweile auch schon eingeübt zu werden.

Das Bild entstammt dem Artikel George Orwell, Big Brother is watching your house, via BA.


Nun ist Widerstand geboten

Die Zeit freundlicher Kritik und ständiger Mahnung, bei der Terrorismusbekämpfung Augenmaß zu wahren, geht zu Ende. Nun ist Widerstand geboten. Unter der neuen „Sicherheitsarchitektur“, die der Innenminister Schäuble plant, verbirgt sich die Verwandlung der Bundesrepublik in einen Überwachungsstaat.

Das sagt nicht etwa irgendein naiver Datenschützer oder linker Spinner, sondern mit Burkhard Hirsch jemand, der zu Hochzeiten der RAF selbst Innenminister war. In seinem Artikel in der Süddeutschen fasst er die Entwicklung der letzten Jahre zusammen.


Politik 2.0

Wer sich wohl freiwillig den ziemlich gestelzt wirkenden Podcast von Bundeskanzlerin Merkel antut?

Im Vergleich dazu wirkt Bundesrat Leuenberger (1) in seinem Blog deutlich authentischer. Auch wenn ich so meine Probleme habe, mir vorzustellen, dass ein Bundesrat im Zug auf der Treppe sitzen muss.

1) Die deutsche Entsprechung seines Amtes wäre wohl Bundesminister für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation.


Web-Don’ts

Dinge, die man einfach nicht mehr macht hat Konkurrenz bekommen:
19 Things NOT To Do When Building a Website (eigentlich sind es mittlerweile sogar 24 Dinge).

In doch recht deutlicher Sprache geht Josiah Cole mit den übelsten Webdesign-Sünden ins Gericht. Einer meiner Favoriten:

8. If your website does not work in Firefox, welcome to 2007 DUMBASS. [...] [I]f the morons you hired didn’t make your site and functionality compatible with Firefox they obviously have no idea what they’re doing, and aren’t up on their game. I have no idea why you would need a website, or functionality system that is so dependent on IE that it simply can’t work in Firefox, and frankly it doesn’t matter because there is no good reason. The lack of Firefox knowledge by a webmaster shows they aren’t of the Internet culture, and that’s a bad sign if you’re a business owner.

Neben alt Bekanntem (Hintergrundmusik, reine Flash-Seitem etc.) werden auch weniger offensichtliche Dinge genannt:

17. If you’re delivering video, it better not ask the user which bandwidth or version of video they’d like. Real Player, 100K, Windows Media Player, Quicktime, WMV, 300K, AVI, Cable, DSL, Dial-Up? NO THANK YOU. Deliver your video in an embedded player in Flash. I’m sorry, Flash won this battle a long time ago (see YouTube), it has the install base, the lean interface and isn’t trying to get you to join “their world” of media player fantasy where they place system tray icons and launch helpers and pop up every time you pop in a CD or DVD. Flash is cross platform and cross browser compatible, something none of the other providers can say.

Wenn sich alle daran halten würden, könnte man sich die Duelle mit dem RealMedia-Plugin oder einer widerspenstigen mediaplayer.dll in Zukunft sparen. Schön wärs schon.

Schon etwas älter, aber dafür auf Deutsch und mit einer klasse Überschrift: Web-Entwickler: Dumm, faul und böse von c't-Redakteur Gerald Himmelein.

via Jens Meiert


Knut

Langsam wird’s lächerlich: Knut - Ein spätes Opfer der Treuhand

Mein Mitgefühl gilt den 541 jungen Berlinern, die sich den Rest ihres Lebens mit diesem Namen rumschlagen müssen. So eine leise Hoffnung habe ich ja noch, dass der entsprechende Blogeintrag doch ein Aprilscherz war.

Weiteres zum Thema:


Panorama

Nach langer Zeit habe ich mal wieder mit der Panorama-Funktion meiner Kamera herumexperimentiert.

Bümpliz-Panorama

Aufnahmeort: Google Maps

Zusammengesetzt wurde das Panorama vollautomatisch mit AutoStitch.


Komasaufen kann teuer werden

Schon gewusst? Nach §20 Nr. 2 Gaststättengesetz ist es in Deutschland verboten,

in Ausübung eines Gewerbes alkoholische Getränke an erkennbar Betrunkene zu verabreichen.

Scheinbar haben die Ordnungsämter diese Einkommensmöglichkeit bislang nicht erkannt, aber nach der momentanen Diskussion ums Komasaufen könnte sich das jetzt ja ändern.

Das Gaststättengesetz ist nach der Föderalismusreform 2006 übrigens Ländersache, das zitierte Bundesgesetz gilt nur noch übergangsweise. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Bayern auch diese Regelung etwas liberaler angehen wird, sonst dürfte es bei konsequenter Anwendung zu massiven Einnahmeausfällen beim Oktoberfest kommen.