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	<title>Zapps Blog &#187; Wissenschaft</title>
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	<description>Bloggen ohne Konzept</description>
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		<title>Es lÃ¤uft rund</title>
		<link>http://zappsblog.de/2008/09/10/es-laeuft-rund-beim-cer/%</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 10:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CERN]]></category>
		<category><![CDATA[LHC]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der LHC ist in Betrieb.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a class="thickbox einzelbildrechts" title="Der LHC-Tunnel am Tag der Offenen TÃ¼r 2008" href="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/07_LHC_Tunnel.jpg" rel="cern">
<img alt="Der LHC-Tunnel am Tag der Offenen TÃ¼r 2008" src="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/07_LHC_Tunnel_250.jpg"/>
</a>
<p>Und zwar beim <abbr title="EuropÃ¤isches Labor fÃ¼r Teilchenphysik">CERN</abbr>, wo heute morgen  die ersten Protonenstrahlen im <abbr title="Large Hadron Collider">LHC</abbr> zirkulieren.</p>
<p>Der Start scheint rundum geglÃ¼ckt zu sein, zumindest wenn man  sich angesichts des zusammengebrochenen <a href="http://webcast.cern.ch/" title="Cern: Webcast service">Live-Webcasts</a> auf einen Augenzeugen verlassen kann:</p>
<blockquote class="clearleft" ><p>Es lÃ¤uft alles viel besser als geplant. Die Physiker sind alle ganz aus dem HÃ¤uschen (und die Ingenieure wohl auch).</p><p class="autor"><a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2008/09/first-beam-der-lhc-wird-in-betrieb-genommen-live-aus-genf.php" title="'First Beam' der LHC wird in Betrieb genommen - Live aus Genf"> Ali Arbia</a></p></blockquote>
<p>Die ersten UmlÃ¤ufe knapp unterhalb der Lichtgeschwindigkeit sind geschafft, man kann also mit Spannung auf die ersten Kollisionsexperimente in einigen Wochen warten.</p>
<p>Das CERN liefert mit seinem neuen Superbeschleuniger ein schÃ¶nes Beispiel dafÃ¼r, dass ein milliardenschweres und Ã¼ber Jahrzehnte international geplantes Grossprojekt auch auf Anhieb funktionieren kann. Ob's wohl daran liegt, dass hier Forschungs- und nicht ausschliesslich Wirtschaftsinteressen im Vordergrund standen?</p>
<div class="referenzen">
<h4>Interessante Links:</h4>
<ul>
<li><a href="http://press.web.cern.ch/press/PressReleases/Releases2008/PR08.08E.html">CERN-Pressemeldung </a></li>
<li><a href="http://kamenin.wordpress.com/2008/09/09/morgen-gibts-keine-wissenschaft-aber-manchmal-ist-pr-ja-auch-verdient/">Begrenze Wissenschaft: â€ž&hellip;&nbsp;manchmal ist PR ja auch verdientâ€œ</a></li>
<li><a href="http://zappsblog.de/2008/04/07/tag-der-offenen-tuer-beim-cerntolle-technik-viele-menschen/">Mein Bericht vom Tag der Offenen TÃ¼r beim CERN</a></li>
<li><p>Und wegen der schÃ¶nen ersten beiden Leserkommentare:</p><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/cern_lhc_inbetriebnahme_1.827667.html">NZZ: Die grÃ¶sste Maschine der Welt ist gestartet</a></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie zu Handy-Gefahren: Alles&#160;FÃ¤lschung?</title>
		<link>http://zappsblog.de/2008/05/28/studie-zu-handy-gefahren-alles-faelschung/%</link>
		<comments>http://zappsblog.de/2008/05/28/studie-zu-handy-gefahren-alles-faelschung/%#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 May 2008 08:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wissenschaft hat einen neuen Fall, bei dem Messergebnisse gefÃ¤scht wurden, um besser zur eigenen Theorie zu passen. Diesmal hat eine Laborantin zugegeben, Daten zu einer Studie, die sich mit den Auswirkungen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern auf das Erbgut befasst, gefÃ¤lscht zu haben.
Und schon blÃ¼hen die Theorien, wer von welcher Industrie bezahlt wurde. War die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wissenschaft hat einen neuen Fall, bei dem Messergebnisse gefÃ¤scht wurden, um besser zur eigenen Theorie zu passen. Diesmal hat eine Laborantin zugegeben, Daten zu einer Studie, die sich mit den Auswirkungen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern auf das Erbgut befasst, <a href="http://www.golem.de/0805/59931.html">gefÃ¤lscht zu haben.</a></p>
<p>Und schon blÃ¼hen die Theorien, wer von welcher Industrie bezahlt wurde. War die Beurteilung der beanstandeten Arbeit unfair, weil einer der Gutachter angeblich <q cite="http://www.golem.de/0805/59994.html">als Jurist bei einem Unternehmen der Mobilfunkindustrie beschÃ¤ftigt</q> ist <a href="http://www.golem.de/0805/59994.html">(golem.de)</a>, oder besteht bei einem der Coautoren des beanstandeten Papers ein Interesse daran, eine mÃ¶gliche krebsauslÃ¶sende Wirkung von Handys aufzubauschen, weil er als Lobbyist fÃ¼r die Tabakindustrie so von der SchÃ¤dlichkeit des Rauchens ablenken kann <a href="http://www.laborjournal.de/editorials/304.html">(Laborjournal)</a>?</p>
<p>Eigentlich wÃ¤re das ganze ja ziemlich einfach: Wenn jemand die Ergebnisse der Paper von <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15869902?ordinalpos=3&#038;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum">Diem et al.</a> und <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18278508?ordinalpos=3&#038;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum">Schwarz et al.</a> reproduzieren kann, spricht einiges fÃ¼r die Richtigkeit der Ergebnisse, wenn nicht, spricht einiges dagegen. Zumindest die Ergebnisse von Diem et al. liessen sich bislang <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16997616?ordinalpos=7&#038;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum">nicht unabhÃ¤ngig reproduzieren,</a> ein weiterer Reproduktionsversuch <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/strahlung_mobil_handy_1.744023.html">wird gerade an einer dritten Uni durchgefÃ¼hrt.</a></p>

<p>Aber selbst bei diesem in der Wissenschaft ganz normalen Prozedere bleibt am Ende wohl die Frage, wem man glauben <em>will</em>, ein VerschwÃ¶rungstheoretiker kann sich eine der beiden Seiten aussuchen und der anderen schlicht Manipulation vorwerfen.  Das rein physikalische Problem, dass kein Wirkmechanismus bekannt ist, nach dem die relativ energiearmen â€žHandystrahlen&#x201d; einen DNA-Strangbruch bewirken kÃ¶nnen, hilft da wohl auch nicht weiter. </p>

<p>Interessant ist auch die Berichterstattung Ã¼ber den Fall: WÃ¤hrend golem.de <a href="http://www.golem.de/0805/59931.html">den ersten Artikel zum Fall</a> mit dem schlichten und beleglosen Satz</p>
<blockquote>Laut Experten gibt es jedoch weitere Studien, die gentoxische Wirkungen von elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks festgestellt haben.</blockquote><p>abschliesst, heisst es <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/strahlung_mobil_handy_1.744023.html">bei der NZZ</a></p><blockquote>Laut Primo SchÃ¤r vom Departement Biomedizin der UniversitÃ¤t Basel waren die zwei Wiener Studien bisher die einzigen Arbeiten, die von StrangbrÃ¼chen im Erbgut durch Handystrahlung berichteten.</blockquote>
<p>Zumindest zwei Medienvertreter scheinen ihren jeweiligen Standpunkt schon gefunden zu haben.</p>

<div class="referenzen"><p>Ich mÃ¶chte noch mal ausdrÃ¼cklich die Berichterstattung des Laborjournals empfehlen, das sich schon vor dem GestÃ¤ndnis der Laborantin mit diesem Fall befasst hatte. Hier werden auch die wissenschaftlichen Grundlagen der Studien und die statistischen GrÃ¼nde fÃ¼r die ursprÃ¼nglichen Zweifel an ihnen erlÃ¤utert.</p>
<ul style="margin-left:1em"><li><a href="http://www.laborjournal.de/editorials/304.html">Editorial: Wer wird hier von der Industrie bezahlt? (25.04.2008)</a></li>
<li><a href="http://www.laborjournal.de/editorials/304c.html">Kommentar von Sigfried BÃ¤r dazu (25.04.2008)</a></li>
<li><a href="http://www.laborjournal.de/editorials/304b.html">Interview mit dem Studienkritiker Alexander Lerchl (25.04.2008)</a></li>
<li><a href="http://www.laborjournal.de/editorials/307.html">Rektor der UniversitÃ¤t Wien: Daten in HÃ¤ndi-Studie fabriziert! (27.05.2008)</a></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tag der Offenen TÃ¼r beim CERN: Tolle Technik, viele Menschen</title>
		<link>http://zappsblog.de/2008/04/07/tag-der-offenen-tuer-beim-cerntolle-technik-viele-menschen/%</link>
		<comments>http://zappsblog.de/2008/04/07/tag-der-offenen-tuer-beim-cerntolle-technik-viele-menschen/%#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 19:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CERN]]></category>
		<category><![CDATA[LHC]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich den Tag in der NÃ¤he von Genf verbracht, da dort das CERN, eine der grÃ¶ssten Forschungseinrichtungen der Welt, einen Tag der Offenen TÃ¼r veranstaltet hat. Ganz alleine war ich da nicht, neben zwei Kolleginnen fanden auch etwa 50 000 weitere Besucher, dass der zukÃ¼nftig leistungsfÃ¤higste Teilchenbeschleuniger der Welt einen Besuch wert wÃ¤re.





Hauptattraktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich den Tag in der NÃ¤he von Genf verbracht, da dort das <abbr title="EuropÃ¤isches Labor fÃ¼r Teilchenphysik">CERN</abbr>, eine der grÃ¶ssten Forschungseinrichtungen der Welt, einen Tag der Offenen TÃ¼r veranstaltet hat. Ganz alleine war ich da nicht, neben zwei Kolleginnen fanden auch etwa 50 000 weitere Besucher, dass der zukÃ¼nftig leistungsfÃ¤higste Teilchenbeschleuniger der Welt einen Besuch wert wÃ¤re.</p>

<a class="einzelbildlinks" title="Cern: Lage des LHC" href="http://lhc.web.cern.ch/lhc/general/geography/geo.htm"  ><img src="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/.thumbs/.lhc_map.gif" alt="lhc_map.gif" width="113" height="113" /></a>



<p>Hauptattraktion des CERN ist der sich noch in der finalen Bauphase befindliche <a href="http://public.web.cern.ch/public/en/LHC/LHC-en.html" title="Cern: The Large Hadron Collider (en)"><i>Large Hadron Collider</i> (LHC),</a> ein Beschleunigerring, in dem Protonen und Bleiionen ab Sommer 2008 auf annÃ¤hernd Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und anschliessend zur Kollision gebracht werden sollen.</p>
<h3>LHC - Die Theorie</h3>
<p>Protonen oder Bleiionen werden in einer <a title="Wikipedia: Ionenquelle" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ionenquelle">Ionenquelle</a> hergestellt und durchlaufen zunÃ¤chst einen Linearbeschleuniger sowie kleinere Ringbeschleuniger, bevor sie in den ersten grossen Ringbeschleuniger, das <a title="Cern: SPS (en)" href="http://public.web.cern.ch/public/en/Research/SPS-en.html"><i>Super Proton Synchroton</i> (SPS)</a> eingespeist werden. Die durch das SPS nochmals beschleunigten Teilchen werden auf zwei gegenlÃ¤ufigen Bahnen in den LHC eingespeist, in dem sie weiter beschleunigt und schliesslich in einem der Detektoren auf Kollisionskurs gebracht werden. Durch die Analyse der dabei entstehenden subatomaren Teilchen erhoffen sich die Wissenschaftler weitergehende Erkenntnisse Ã¼ber den Aufbau der Materie. Insbesondere sollte es  mit Hilfe des LHC mÃ¶glich sein, <a title="Wikipedia: Higgs-Boson" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Higgs-Boson">Higgs-Bosonen,</a> die einzigen durch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Standardmodell" title="Wikipedia: Standardmodell der Elementarteilchenphysik" >Standardmodell der Elementarteilchenphysik</a> vorhergesagten Elementarteilchen, deren Existenz bisher noch nicht experimentell bewiesen werden konnte, nachzuweisen.</p>

<div class="einschub"><img src="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/LHC_Schema2.png" alt="Schema des LHC" width="405" height="286" style="border:0;" class="einzelbild" />
<h4>Schemazeichnung des gesamten LHC-Sytems:</h4>
<p>Die Vorbeschleuniger sind blau, der LHC-Ring ist schwarz eingezeichnet. Der LHC ist an acht Punkten zugÃ¤nglich, an den vier ZugÃ¤ngen, an denen Detektoren installiert sind (beige), kÃ¶nnen die Teilchenstrahlen zur Kollision gebracht werden. An Punkt P4 (grÃ¼n) ist das LHC-eigene Beschleunigungssystem installiert.</p>
<p>Rot eingetragen ist die COMPASS-Anlage, die nicht zum LHC gehÃ¶rt, aber wie dieser vom SPS gespeist wird.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://hands-on-cern.physto.se/ani/acc_lhc_atlas/lhc_atlas.swf" title="Cern: Flash-Animation zum LHC">Animation</a> und <a href="http://lhc-machine-outreach.web.cern.ch/lhc-machine-outreach/images/complex/Cern-complex.gif" title="Cern: Schemazeichnung der Beschleuniger" >detaillierte Schemazeichnung</a> auf den Seiten des CERN.</p>
</div>
<div class="einschub">
<p>Bei YouTube gibt es ein sehr anschauliches englisches Video zur Funktion des LHC:</p>
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qQNpucos9wc&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qQNpucos9wc&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qQNpucos9wc" title="YouTube: BBC-Video zum LHC">YouTube</a></p>
</div>

<p>Der LHC, dessen Konstruktion mehr als 3&nbsp;Milliarden Euro gekostet hat, soll in diesem Sommer in Betrieb gehen. Der Tag der Offenen TÃ¼r war fÃ¼r Nicht-Physiker damit wohl die letzte MÃ¶glichkeit, diese gigantische Maschine, in Augenschein zu nehmen. </p>
<p>Daher war der Besucherandrang an den LHC-Zugangspunkten gigantisch und uns wurde nach der Ankunft auf dem CERN-HauptgelÃ¤nde im schweizerischen Meyrin mitgeteilt, dass wir es beim dort gelegenen Zugangspunkt P1 erst gar nicht versuchen sollten, sondern mit dem Shuttlebuss zum franzÃ¶sischen CERN-GelÃ¤nde in PrÃ©vessin fahren sollten, da von dort aus Busse zu den weniger Ã¼berlaufenen franzÃ¶sischen Einstiegspunkten P4 und P6 fahren wÃ¼rden.</p> 
<p>Nach einer Fahrt im Ã¼berfÃ¼lltesten Bus, den ich je benutzt habe (die Schulbusse waren ein Kinderspiel dagegen), und einer dreiviertelstÃ¼ndigen Warterei auf den Anschlussbuss, wurde uns dann mitgeteilt, dass die Shuttlebusse wegen des grossen Andrangs momentan nicht fahren wÃ¼rden. Dumm gelaufen&nbsp;â€¦</p>

<h3>COMPASS</h3>
<a class="thickbox einzelbildlinks" rel="cern" title="Warten vor dem COMPASS-Experiment&nbsp;â€¦" href="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/01_Compass_warten.jpg"  ><img src="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/.thumbs/.01_Compass_warten.jpg"  width="85" height="113" alt="Warteraum vorm COMPASS-Experiment" /></a>
<p>So besuchten wir zunÃ¤chst mal das <a title="Cern: COMPASS (en)" href="http://public.web.cern.ch/public/en/Research/COMPASS-en.html">COMPASS-Experiment,</a> bei dem wir nach einiger Wartezeit eine englischsprachige FÃ¼hrung erwischten.</p>
<p>COMPASS erzeugt mit Hilfe von im SPS beschleunigten Protonen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Myon" title="Wikipedia: Myon">Myonen</a> (eine Art schwere Elektronen) und nutzt diese anschliessend, um den Aufbau von Protonen und insbesondere die Entstehung ihres <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spin" title="Wikipedia: Spin">Spins</a> zu analysieren. Dazu wird ein Myonenstrahl auf ein Zielmaterial, etwa Ammoniak, gerichtet und mit dahinterliegenden Detektoren die Ablenkung, die die Myonen dadurch erfahren, ermittelt.</p> 

<a class="thickbox einzelbildrechts" rel="cern" href="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/04_compass_halle.jpg" title="Ein Teil der Detektoren in der COMPASS-Halle."  ><img src="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/.thumbs/.04_compass_halle.jpg" alt="Grosse Detektoren (Stahlgestelle) in der Halle des COMPASS-Experiments" width="85" height="113" /></a>

<p>Laienhaft gesehen, besteht COMPASS aus einer riesigen Halle, in der hinter RadioaktivitÃ¤tswarnschildern und dicken Betonquadern grosse MetallkÃ¤sten stehen. Beeindruckend ist auch schon, dass man beim Betreten der eigentlichen Versuchsanordnung als erstes die Bahn des Myonenstrahls kreuzt, der einfach durch die Luft geleitet wird. Das erklÃ¤rt wohl auch die dicken TÃ¼ren mit diversen Sicherheitseinrichtungen, die den Zugang zur Versuchsanordnung wÃ¤hrend eines laufenden Experiments verhindern.</p>


<a class="thickbox einzelbildlinks" rel="cern" href="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/02_Compass.jpg" title="Der StahlbehÃ¤lter vorne rechts dient der KÃ¼hlung des Ziels, im Hintergrund der erste, kupferfarbene Detektor."  ><img src="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/.thumbs/.02_Compass.jpg" alt="StahlbehÃ¤lter mit COMPASS-Ziel und erster Detektor, eine kupferfarbene Platte." width="150" height="113" /></a>

<p>COMPASS beherbergt auch zeitweise die kÃ¤lteste Stelle des Planeten: Das Ziel, auf das der Myonenstrahl gerichtet wird, wird auf sagenhafte 0.05&nbsp;Kelvin (-273.1&nbsp;Â°C) abgekÃ¼hlt. Daneben erscheinen die fÃ¼r den Betrieb des LHC notwendige Temperatur von 2&nbsp;K und die Durchschnittstemperatur im Weltall (3&nbsp;K) geradezu lauschig warm.</p>

<a class="thickbox einzelbildrechts" rel="cern" href="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/03_server.jpg" title="Das Experiment scheint wirklich zukunftsweisend zu sein."  ><img src="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/.thumbs/.03_server.jpg" alt="Elektronisches GerÃ¤t mit Aufschrift SciFi-5" width="150" height="113" /></a>

<p>Nachdem er ein ganzes Arsenal an Detektoren durchlaufen hat, wird der Myonenstrahl einfach auf eine Metallplatte gelenkt, dadurch in alle Himmelsrichtungen gestreut und so unschÃ¤dlich gemacht. Das ist doch mal eine einfache Methode der Abfallbeseitigung.</p>
<p>Auch die RadioaktivitÃ¤t, die bei der Interaktion der Myonen mit Materie ensteht, klingt extrem schnell ab, wenn die Myonenquelle abgeschaltet wird. FÃ¼r uns Besucher bestand also keinerlei Gefahr.</p> 

<h3>LHC - Die Praxis</h3>
<p>Nach der COMPASS-Besichtigung hatten wir die Hoffnung auf einen Abstieg zum LHC schon so gut wie aufgegeben, aber zufÃ¤llig kam gerade in dem Moment, als wir die Bushaltestelle passierten, ein Shuttlebus vorbei. Wir konnten unser GlÃ¼ck kaum fassen und enternten den Bus zu Punkt P4. Gegen 15&nbsp;Uhr erreichten wir die  Mehrzweckhalle in Echenevex, wo wir Tickets fÃ¼r einen Abstieg um 17&nbsp;Uhr ergatterten.</p>

<p>Immerhin mussten wir nicht die ganze Zeit in einer Schlange stehen, und so konnten wir die Zeit mehr oder weniger sinnvoll fÃ¼r eine Begutachtung des verschlafenen Ã–rtchens und den Genuss einer Tasse Kaffee nutzen. Bei der Kaffeepause war dann auch wieder klar, dass wir uns in Frankreich befanden: In der Schweiz hÃ¤tte es bei so einer Gelegenheit wohl keinen Kaffee fÃ¼r einen oder ein Viertele Wein fÃ¼r zwei Euro (bzw. 1.60 und 3.20 CHF) gegeben&nbsp;â€¦</p>

<a class="thickbox einzelbildlinks" rel="cern" href="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/05_LHC_Schlange.jpg" title="Warteschlange vor dem Einlass ins CERN-GelÃ¤nde in Echenevex."  ><img src="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/.thumbs/.05_LHC_Schlange.jpg" alt="Warteschlange mit ca. 50 Personen auf einer Wiese." width="150" height="113" /></a>

<p>Um kurz vor FÃ¼nf standen wir dann doch in einer Schlange, bis wir aufs lokale CERN-GelÃ¤nde gelassen wurden dauerte es fast noch eine Stunde. Schliesslich war aber dann doch der grosse Moment gekommen und wir fuhren mit roten Helmen bewaffnet 150 Meter hinab in die Unterwelt. Zu sehen gab es dann den LHC-Tunnel mit den beiden BeschleunigerrÃ¶hren sowie die eigentliche Beschleunigungsvorrichtung.</p>

<a class="thickbox einzelbildrechts" rel="cern" href="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/07_LHC_Tunnel.jpg" title="Der LHC-Tunnel, links die beiden relativ dÃ¼nnen BeschleunigerrÃ¶hren."  ><img src="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/.thumbs/.07_LHC_Tunnel.jpg" alt="LHC-Tunnel, links die beiden relativ dÃ¼nnen BeschleunigerrÃ¶hren." width="150" height="113" /></a>

<p>Echenevex ist der einzige Punkt entlang des LHCs, an dem die Protonen bzw. Bleiionen nochmals beschleunigt werden. Die dazu notwendigen hochfrequenten elektrischen Felder beschleunigen die Teilchen in etwa 20 Minuten auf ihre Endgeschwindigkeit von 99.9999% der Lichtgeschwindigkeit, bei der ein Teilchen die 27&nbsp;km des LHC etwa 10 000 mal in der Sekunde zurÃ¼cklegt.
Dabei bezieht der Beschleuniger rund 200&nbsp;Megawatt aus dem franzÃ¶sische Energienetz, was der halben Leistung eines kleinen Atomkraftwerks entspricht.</p>

<a class="thickbox einzelbildlinks" rel="cern" href="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/08_LHC_Beschleuniger.jpg" title="Die eigentliche Beschleunigungseinrichtung."  ><img src="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/.thumbs/.08_LHC_Beschleuniger.jpg" alt="Die Beschleunigungseinrichtung: Ein Stahlzylinder, der die BeschleunigerrÃ¶hren umfasst." width="150" height="113" /></a>

<p class="clearfix" >In dem Tunnel zu stehen und dabei zu versuchen, sich diese Zahlen vorzustellen, war ein ziemlich beeindruckendes Erlebnis.</p>
<h3>Kollaps der Infrastruktur</h3>
<p>Wieder an der OberflÃ¤che gab es dann die nÃ¤chste Gelegenheit zum Warten, nÃ¤mlich auf den Bus zurÃ¼ck nach PrÃ©vessin. Als schliesslich ein Bus auftauchte, ging es schon auf 19&nbsp;Uhr zu, wir hatten die Information, dass die Shuttlebusse bis 19:30&nbsp;Uhr fahren wÃ¼rden und noch zwei weitere Busverbindungen zu erreichen.</p>

<a class="thickbox einzelbildrechts" rel="cern" href="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/09_LHC_Kontrollraum.jpg" title="Das LHC-KontrollgebÃ¤ude."  ><img src="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/2008/2008_04_06_CERN/.thumbs/.09_LHC_Kontrollraum.jpg" alt="LHC-KontrollgebÃ¤ude, ein grauer, zweigeschossiger Zweckbau" width="150" height="113" /></a>

<p>In PrÃ©vessin dann das gleiche Spiel: Warten ohne konkrete Informationen ob oder wie es weiter geht, schliesslich tauchte ein Bus auf, der sich sardinenmÃ¤ssig fÃ¼llte und Richtung Meyrin fuhr. Dass der Busfahrer eine ganz andere Route als auf der Hinfahrt nahm, zwischendrin immer mal wieder anhielt und selbst nicht ganz genau zu wissen schien, wo er letztlich hin sollte, sorgte dann auch nicht gerade fÃ¼r Optimismus.</p>
<p>Als dann auch noch das GerÃ¼cht aufkam, dass die Shuttlebusse vom CERN-GelÃ¤nde zu den ParkplÃ¤tzen nicht mehr fahren wÃ¼rden, sank die Stimmung erstmals deutlich. Nach einer weiteren Wartezeit ohne die MÃ¶glichkeit verlÃ¤ssliche Informationen zu bekommen, erschien aber doch noch ein entsprechender Bus, der wieder eine ganz andere Route nahm. Nur mit der Hilfe eines freundlichen deutsch sprechenden Einheimischen haben wir dann die richtige Bushaltestelle gefunden, auf uns allein gestellt wÃ¤ren wir sonst wo gelandet.</p>
<p>Aber so nahm der Ausflug doch noch ein gutes Ende und auf der Suche nach dem Parkplatz haben wir uns noch mit einer japanischen Besuchergruppe solidarisiert, die auch nach Bern zurÃ¼ck musste.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Es war ein beeindruckendes Erlebnis, sowohl hinsichtlich der Wissenschaft, als auch was die Wartezeiten und die Organisation angeht. Ein internationales Grossforschungsinstitut unterscheidet sich offensichtlich nicht wesentlich von einer UniversitÃ¤t, wenn es einen besonderen Anlass organisieren muss.</p><p>Die Mitarbeiter, die die FÃ¼hrungen gemacht haben, waren sehr freundlich und engagiert, die Stimmung war allgemein extrem gut, auch nach langen Wartezeiten und in Ã¼berfÃ¼llten Bussen.</p>
<p>Aber organisatorisch gÃ¤be es einiges zu verbessern:</p>
<ul class="liste">
<li>HÃ¤ufiger fahrende Shuttlebusse mit einem halbwegs regelmÃ¤ssigen Fahrplan. Damit wÃ¼rde man das <i>Warten-auf-Godot-</i>GefÃ¼hl verhindern.</li>
<li>Klare Informationen Ã¼ber die Buslinien und Haltestellen vor Ort. Ein unzureichender Plan im Internet nutzt nicht besonders viel, an den Hauptumsteigestellen wÃ¤re ein Ansprechpartner nett gewesen und auch Durchsagen im Bus (auch Englisch?) hÃ¤tten einige Unsicherheiten beseitigen kÃ¶nnen.</li>
<li>Mehr Informationen, und die auch in anderen Sprachen als FranzÃ¶sisch. Ich war schon Ã¼berrascht, dass fast alle Poster und die VortrÃ¤ge in Echenevex ausschliesslich in FranzÃ¶sisch waren. An den Stellen, an denen man sowieso anstehen muss, wÃ¤ren mehrsprachige Poster mit grundlegenden Informationen zum jeweiligen Experiment nicht schlecht gewesen.</li>
<li>Klarere Signalisation. Vor den einzelnen Besichtigungspunkten standen Fahnen mit dem Namen der jeweiligen SehenswÃ¼rdigkeit. Das war zwar sehr hÃ¼bsch anzusehen, aber ein gosses Schild hÃ¤tte man besser lesen kÃ¶nnen.  An strategischen Punkten, insbesondere an den Bushaltestellen, hÃ¤tte man Karten und Informationen Ã¼ber BesichtigungsmÃ¶glichkeiten des jeweiligen Standorts aushÃ¤ngen kÃ¶nnen.</li>
<li>Mehr Souvenir-Shops. Ich hÃ¤tte ja nicht gedacht, dass ich das mal schreiben wÃ¼rde, aber ich habe tatsÃ¤chlich keine Gelegenheit gefunden, ein Mitbringsel zu kaufen. In Mayrin wÃ¤re das wohl problemlos mÃ¶glich gewesen, aber als wir dorthin zurÃ¼ckgekommen waren, hatte natÃ¼rlich schon alles geschlossen.</li>
<li>Besserer Internetauftritt. Die <a title="Cern: LHC 2008 - Open Day (en)" href="http://lhc2008.web.cern.ch/LHC2008/index-E.html">Seite zum Tag der Offenen TÃ¼r</a> gab es in franzÃ¶sischer und englischer AusfÃ¼hrung. Links im englischen Teil fÃ¼hrten aber oft zu franzÃ¶sischen Dokumenten oder Unterseiten, das PDF mit dem englischen Vortragsprogramm verschwand nach einigen Tagen plÃ¶tzlich, der Link fÃ¼hrte dann zur franzÃ¶sischen Ausgabe.</li>  
</ul>
<p>Das Hauptproblem war der unregelmÃ¤ssige Busverkehr, der wahnsinnig viel Zeit gekostet hat. Beim nÃ¤chsten Tag der Offenen TÃ¼r beim CERN, der erst in mehreren Jahren stattfinden wird, wÃ¼rde ich grundsÃ¤tzlich Ã¼berall mit dem eigenen Auto hinfahren.</p>
<p>HÃ¤tten wir uns nicht auf die Busse verlassen, hÃ¤tten wir sicher mehr Dinge sehen kÃ¶nnen, es war aber trotzdem ein sehr erlebnisreicher Tag und wir haben es sicher nicht bereut, nach Genf gefahren zu sein.</p>
<p>Immerhin kann ich nun sagen, dass ich den LHC gesehen habe, bevor er <a title="SPON: Angst vor Weltuntergang - Amerikaner klagt gegen Teilchenbeschleuniger" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,544088,00.html">die Welt verschlingt.</a>&nbsp;:-)</p>
<p class="fussnote">Das LHC-Diagramm beruht auf dem in den <i>Wikipedia Commons</i> zu findenden <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:LHC_octants.svg">Bild von Arpad Horvath</a> und steht wie dieses unter folgender Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/">Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5.</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ãœberlebt Lesch?</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 13:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Harald-Lesch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der bekannte Astrophysiker treibt sich momentan immerhin nur von einem Kameramann begleitet in der MÃ¼ncher U-Bahn herum. In der ersten Ausgabe von LeschZug schwadroniert er dort in Echtzeit Ã¼ber den Klimawandel.
Ein interessantes Konzept und der Beweis, dass man gutes Fernsehen auch sehr preiswert und spontan produzieren kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der bekannte Astrophysiker treibt sich momentan immerhin nur von einem Kameramann begleitet in der MÃ¼ncher U-Bahn herum. In der ersten Ausgabe von <a href="http://www.google.ch/search?hl=de&#038;q=leschzug&#038;btnG=Google-Suche&#038;meta=&#038;aq=f">LeschZug</a> schwadroniert er dort in Echtzeit Ã¼ber den Klimawandel.</p>
<p>Ein interessantes Konzept und der Beweis, dass man gutes Fernsehen auch sehr preiswert und spontan produzieren kann.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Lesch lebt II</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 06:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Harald-Lesch]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim ZDF wird auÃŸerdem der Astrophysiker Harald Lesch als neuer Wissenschaftsmoderator Joachim Bublath ablÃ¶sen, der aus AltersgrÃ¼nden die Sendung abgibt. Lesch wird ab September das ZDF-Magazin "Abenteuer Forschung" prÃ¤sentieren.Spiegel online
Das ist doch mal eine gute Nachricht, vielleicht geht es dann mit Abenteuer Forschung wieder etwas aufwÃ¤rts. In letzter Zeit war mir persÃ¶nlich die Sendung schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Beim ZDF wird auÃŸerdem der Astrophysiker Harald Lesch als neuer Wissenschaftsmoderator Joachim Bublath ablÃ¶sen, der aus AltersgrÃ¼nden die Sendung abgibt. Lesch wird ab September das ZDF-Magazin "Abenteuer Forschung" prÃ¤sentieren.</p><p class="autor"><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,531081,00.html">Spiegel online</a></p></blockquote>
<p>Das ist doch mal eine gute Nachricht, vielleicht geht es dann mit <i>Abenteuer Forschung</i> wieder etwas aufwÃ¤rts. In letzter Zeit war mir persÃ¶nlich die Sendung schon etwas zu populÃ¤r und zu wenig wissenschaftlich geworden.</p>
<div class="referenzen">
<p>Passend zum Thema gebloggt:</p>
<ul><li><a href="http://zappsblog.de/2007/06/28/lesch-lebt/">Lesch lebt</a></li></ul>
</div>]]></content:encoded>
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		<title>Ein besonderes GeburtstagsstÃ¤ndchen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 10:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[FundstÃ¼cke und Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[PCR, when you need to detect mutations.
PCR, when you need to recombine.
PCR, when you need to find out who the daddy is.
PCR, when you need to solve a crime.
In diesem Jahr feiert die Polymerasekettenreaktion, die eine der absoluten Grundtechniken der modernen Biologie darstellt, ihr fÃ¼nfundzwanzigjÃ¤hriges EntwicklungsjubilÃ¤um.
Wohl nicht nur deswegen hat die Firma Bio-Rad ein etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>PCR, when you need to detect mutations.<br/>
PCR, when you need to recombine.<br/>
PCR, when you need to find out who the daddy is.<br/>
PCR, when you need to solve a crime.</p></blockquote>
<p>In diesem Jahr feiert die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polymerase-Kettenreaktion">Polymerasekettenreaktion,</a> die eine der absoluten Grundtechniken der modernen Biologie darstellt, ihr fÃ¼nfundzwanzigjÃ¤hriges EntwicklungsjubilÃ¤um.</p>
<p>Wohl nicht nur deswegen hat die Firma <a href="http://www.bio-rad.com">Bio-Rad</a> ein etwas eigenwilliges GeburtstagsstÃ¤ndchen verÃ¶ffentlicht: <a href="http://bio-rad.cnpg.com/lsca/videos/ScientistsForBetterPCR/" class="ton">Scientists&nbsp;for&nbsp;better&nbsp;PCR.</a></p>

<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7uafUVNkuzg&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7uafUVNkuzg&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>

<p>Ich find's witzig, aber ob ich deshalb gleich eine <i>Bio-Rad</i>-PCR-Maschine kaufen wÃ¼rde?</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wir sind NobelpreistrÃ¤ger</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 10:47:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ja mal gespannt, wann die ersten Politiker auftauchen und anfangen, von den exzellenten Forschungsbedingungen in Deutschland zu reden, die man an den beiden â€ždeutschen&#x201d; Nobelpreisen ablesen kÃ¶nne.
SpÃ¤testens dann breche ich in schallendes GelÃ¤chter aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja mal gespannt, wann die ersten Politiker auftauchen und anfangen, von den <a href="http://www.biotech-europe.de/rubric/archiv/domfac/ansicht.html">exzellenten Forschungsbedingungen in Deutschland</a> zu reden, die man an den <a href="http://afp.google.com/article/ALeqM5hGggLRO8J7vKZmNsfW7p1hh0rZhw">beiden</a> <a href="http://afp.google.com/article/ALeqM5jrJPVRvRwUI61J_Qxg3PelvDCU_g">â€ždeutschen&#x201d;</a> Nobelpreisen ablesen kÃ¶nne.</p>
<p>SpÃ¤testens dann breche ich in schallendes GelÃ¤chter aus.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Ebola auf dem Labortisch</title>
		<link>http://zappsblog.de/2007/10/06/ebola-auf-dem-labortisch/%</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 22:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dieser Ãœberschrift berichtet die SÃ¼ddeutsche Ã¼ber einen Fall, bei dem an einer amerikanischen UniversitÃ¤t Experimente mit dem Ebola-Virus unter ungenÃ¼genden Sicherheitsbedingungen durchgefÃ¼hrt wurden.
â€žDer wohl haarstrÃ¤ubendste Vorfall: Bis in den Sommer 2006 unterliefen Forscher an der University of Wisconsin die Sicherheitsvorkehrungen, wÃ¤hrend sie am Erbgut des Ebola-Virus herumwerkelten, einem der gefÃ¤hrlichsten Krankheitserreger der Welt. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dieser Ãœberschrift berichtet die <i>SÃ¼ddeutsche</i> Ã¼ber einen Fall, bei dem an einer amerikanischen UniversitÃ¤t Experimente mit dem Ebola-Virus <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/748/136479/">unter ungenÃ¼genden Sicherheitsbedingungen durchgefÃ¼hrt wurden.</a></p>
<blockquote><p>â€žDer wohl haarstrÃ¤ubendste Vorfall: Bis in den Sommer 2006 unterliefen Forscher an der University of Wisconsin die Sicherheitsvorkehrungen, wÃ¤hrend sie am Erbgut des Ebola-Virus herumwerkelten, einem der gefÃ¤hrlichsten Krankheitserreger der Welt. Sie manipulierten die Ebola-Viren gentechnisch an einem Laborarbeitsplatz der Sicherheitsstufe drei, obwohl Arbeiten mit diesem hochansteckenden Killer von Gesetzes wegen die maximalen Vorschriften fÃ¼r Biosicherheit erfÃ¼llen mÃ¼ssen: Stufe vier. Noch dazu waren die leichtsinnigen Experimente vom Biosicherheitskomitee der UniversitÃ¤t abgesegnet.&#x201d;</p></blockquote>
<p>Ich mÃ¶chte diesen Vorfall sicher nicht verharmlosen, aber beruflich bedingt kenne ich mich zumindest ansatzweise mit den verschiedenen Sicherheitsstufen aus. <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,1957051">Hochsicherheitslabors der Stufe vier</a> sind aufgrund der aufwÃ¤ndigen Genehmigungsverfahren und der extrem hohen Bau- und Unterhaltskosten sehr selten.</p> 
<p>Die Idee, Experimente mit vergleichsweise geringem Risiko, die offiziell in einem S4-Labor durchgefÃ¼hrt werden mÃ¼ssten, in einem S3-Labor durchzufÃ¼hren, ist also nahe liegend. Um beurteilen zu kÃ¶nnen, ob so etwas verantwortungslos ist, mÃ¼sste man das konkrete Experiment (offenbar wurde <a href="http://www.winonadailynews.com/articles/2007/09/20/wi/00wi0920.txt">nicht mit dem Virus selbst,</a> sondern â€žnur&#x201d; mit seiner DNA gearbeitet) und die Ausstattung des konkreten S3-Labors genauer betrachten. In der Regel kann man aber davon ausgehen, dass auch Experimentatoren gerne am Leben bleiben und die Leute, die solche Experimente genehmigen, keine vollkommenen Idioten sind.</p>
<p>Unter einer S3-Einrichtung darf man sich auch keineswegs ein normales Labor vorstellen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind in diesen Labors, in denen beispielsweise mit den Erregern von Pest und Milzbrand sowie H5N1 gearbeitet werden darf, ebenfalls beachtlich. Lustigerweise findet sich ein Artikel, <a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/artikel/306/127105/">der die Arbeit in einem S3-Labor beschreibt,</a> ebenfalls in der <i>SÃ¼ddeutschen:</i></p>
<blockquote><p>â€žDie Fenster und die WÃ¤nde halten bei einem Brand 90 Minuten lang den Flammen stand, und das ist gut so. Aus diesem Labor darf nichts nach auÃŸen dringen&#x201d;</p></blockquote>
<p>Was bleibt also Ã¼brig von der Schreckensmeldung von Ebola auf dem Labortisch? Ein Haufen falscher Assoziationen beim Leser, ein bisschen Panikmache (geschickt unterstÃ¼tzt durch die Wortwahl: <q>haarstrÃ¤ubend</q>, <q>herumwerkeln</q>, <q>Killer</q>, <q>leichtsinnig</q>) und kaum konkret verwertbare Informationen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Blick zurÃ¼ck</title>
		<link>http://zappsblog.de/2007/08/09/ein-blick-zurueck/%</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Aug 2007 19:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Urknall]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde es absolut megamÃ¤ssig phantastisch und beeindruckend, dass wir Galaxien sehen kÃ¶nnen, die gigantische 11.5&#160;Milliarden Lichtjahre entfernt sind.Die Astronomen schauen somit direkt in die Kinderstube des Universums, das selbst auch nicht Ã¤lter als knapp 14 Milliarden Jahre ist.
Wow!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es absolut megamÃ¤ssig phantastisch und beeindruckend, dass wir Galaxien sehen kÃ¶nnen, die gigantische <a href="http://www.badastronomy.com/bablog/2007/08/09/astronomers-spot-most-distant-luminous-galaxies/"><strong>11.5&nbsp;Milliarden Lichtjahre</strong></a> entfernt sind.</p><p>Die Astronomen schauen somit direkt in die Kinderstube des Universums, das selbst auch nicht Ã¤lter als knapp 14 Milliarden Jahre ist.</p>
<p><strong>Wow!</strong></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gen-Kartoffeln und Antibiotikaresistenzen</title>
		<link>http://zappsblog.de/2007/07/16/gen-kartoffeln-und-antibiotikaresistenzen/%</link>
		<comments>http://zappsblog.de/2007/07/16/gen-kartoffeln-und-antibiotikaresistenzen/%#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2007 20:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Amflora]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffel]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>

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		<description><![CDATA[Tagesschau.de meldet heute:EU-Komission will Gen-Kartoffel von BASF genehmigen - &#8218;Amflora&#8217;-Erlaubnis spaltet die Geister
In dem Artikel wird ausfÃ¼hrlich auf die Bedenken von Umweltschutzorganisationen eingegangen, dass diese transgene Kartoffelsorte riskant wÃ¤re, da sie aus zÃ¼chterischen GrÃ¼nden ein Antibiotikaresistenzgen trÃ¤gt, das in die Nahrungskette oder Ã¼ber Bakterien in die Pflanzenwelt gelangen kÃ¶nnte.
Schauen wir uns das doch mal etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tagesschau.de meldet heute:<br/><a class="titel" href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID7121718_REF1,00.html"><q>EU-Komission will Gen-Kartoffel von BASF genehmigen - &sbquo;Amflora&rsquo;-Erlaubnis spaltet die Geister</q></a></p>
<p>In dem Artikel wird ausfÃ¼hrlich auf die Bedenken von Umweltschutzorganisationen eingegangen, dass diese transgene Kartoffelsorte riskant wÃ¤re, da sie aus zÃ¼chterischen GrÃ¼nden ein Antibiotikaresistenzgen trÃ¤gt, das <q>in die Nahrungskette</q> oder <q>Ã¼ber Bakterien in die Pflanzenwelt gelangen</q> kÃ¶nnte.</p>
<p>Schauen wir uns das doch mal etwas genauer an. Das Gen, um das es geht, bewirkt eine Resistenz der Kartoffeln gegen das Antibiotikum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kanamycin">Kanamycin</a>, das heisst, die transgenen Pflanzen kÃ¶nnen auf Kanamycin-haltigem NÃ¤hrmedium wachsen, "normale" Kartoffeln hingegen nicht. So eine SelektionsmÃ¶glichkeit wird in der Pflanzenbiotechnologie benÃ¶tigt, um erfolgreich transformierte (also gentechnisch verÃ¤nderte) Pflanzen identifizieren zu kÃ¶nnen.</p>
<p>Kanamycin ist ein altes Antibiotikum, das schon seit vielen Jahren in der Human- und VeterinÃ¤rmedizin eingesetzt wird. In Deutschland wird es beim Menschen nur noch in <a href="http://www.medinfo.de/medikamente.asp?m=2296&#038;stoff=Kanamycinsulfat%201H2O">Augentropfen und -salben</a> eingesetzt, im Arzneimittel-Kompendium der Schweiz findet sich gar kein Eintrag mehr. Der Grund, warum Kanamycin mittlerweile kaum noch gebraucht wird, liegt darin, dass durch seinen Ã¼bermÃ¤ssigen Gebrauch mittlerweile viele BakterienstÃ¤mme bereits Resistenzen gegen diesen Wirkstoff entwickelt haben. Das weiss die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kanamycin">englischen Wikipedia</a> <i>(<q>Because of over-usage of antibiotics many bacteria have developed a resistance against kanamycin, and, consequently, it is not used much anymore.</q>)</i> und auch 3sat hat sich unter der Ãœberschrift   <a class="titel" href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/bstuecke/25606/index.html"><q>Sorgloser Umgang verringert Wirkung von Medikamenten</q></a> bereits mit dieser Thematik beschÃ¤ftigt.</p>
<p>Wir haben also im konkreten Fall Angst davor, dass durch die neue Kartoffelsorte Bakterien gegen ein Antibiotikum resistent werden, das kaum mehr eingesetzt wird, da es durch Ã¼bermÃ¤ssigen Einsatz bereits weitgehend wirkungslos geworden ist.</p>
<p>Worin die Gefahren liegen sollen, wenn das Resistenzgen in die Nahrungskette gelangt, ist mir nicht ganz klar. Geht man davon aus, dass es bereits viele resistente Keime gibt, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei vielen Menschen lÃ¤ngst im KÃ¶rper befindet, nÃ¤mlich im Genom einiger ihrer Darmbakterien.</p> 
<p>(Ein hÃ¤ufiges MissverstÃ¤ndnis ist Ã¼brigens, dass der Mensch durch diese Gene irgendwie antibiotikaresistent werden kÃ¶nnte. Wir sind jedoch schon von Natur aus resistent gegen alle medizinisch eingesetzten Antibiotika, und das ist auch gut so, denn sonst wÃ¼rden wir die Einnahme dieser Medikamente nicht Ã¼berleben. In diesen ganzen Diskussionen geht es grundsÃ¤tzlich um Bakterien und insbesondere um Krankheitserreger.)</p>
<p>Interessant finde ich auch die BefÃ¼rchtung, dass das Resistenzgen Ã¼ber Bakterien in die Pflanzenwelt gelangen kÃ¶nnte. Ganz abgesehen davon, dass ich das fÃ¼r ziemlich unwahrscheinlich halte, da Pflanzen nicht so einfach fremdes Erbgut aufnehmen, stellen sich mir drei Fragen:</p> 
<ol class="liste"><li>Welchen Vorteil hÃ¤tten Pflanzen von so einer Antibiotikaresistenz? Ausserhalb von Labors wachsen sie eher selten auf Kanamycin-haltigem NÃ¤hrmedium. Damit sich diese Resistenz in der Natur ausbreiten kann, muss sie aber einen Selektionsvorteil vermitteln, sonst dÃ¼rfte sie recht schnell wieder aus dem Genpool verschwinden.</li>
<li>Was unterscheidet das Gen aus der Kartoffel, das von irgendwelchen Bodenbakterien aufgenommen wurde, von dem mittlerweile "natÃ¼rlich" vorhandenen Resistenzgen und warum sind diese "natÃ¼rlichen" Resistenzgene nicht schon lÃ¤ngst auf Wildpflanzen Ã¼bertragen worden? (1)</li>
<li>Warum sollte es Ã¼berhaupt fÃ¼r die Natur oder den Menschen schÃ¤dlich sein, wenn es "wilde" Kanamycin-resistente Pflanzen geben sollte?</li></ol>

<p>Zusammenfassend steht fÃ¼r mich die Antibiotikaresistenz-Argumentation der UmweltverbÃ¤nde als Gegenstrategie zur Zulassung von Amflora auf ziemlich wackligen Beinen. Bereits vor einigen Jahren hatte ich mal in einem Interview gelesen, dass Greenpeace selbst erkannt hat, dass die Antibiotikaresistenz kein sachlich fundiertes Argument gegen transgene Pflanzen ist, sie aber trotzdem daran festhalten, da es sich bei der BevÃ¶lkerung sehr gut verkauft. Wer gruselt sich schliesslich nicht vor "Superkeimen"? (2)</p>
<p>Bei neueren transgenen Pflanzensorten wird heute Ã¼brigens entweder die Resistenz wieder aus den Pflanzen entfernt, oder gleich auf Antibiotika als Selektionsmittel verzichtet und stattdessen zum Beispiel ein Totalherbizid verwendet. So kann man sich in Zukunft zumindest diese ermÃ¼dende Teildiskussion ersparen. (3)</p>
<ol class="fussnote">
<li>1) Zum Thema antibiotikaresistente Bodenbakterien sollte man noch wissen, dass in diesem Jahr in Deutschland tonnenweise Antibiotika versprÃ¼ht wurden, um <a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/astuecke/15497/index.html">Feuerbrand zu bekÃ¤mpfen.</a> DarÃ¼ber wurde in den schweizer Medien ausfÃ¼hrlich berichtet, da der Antibiotikaeinsatz im Obstbau hier aus Sorge um auftretende Resistenzen grundsÃ¤tzlich verboten ist und die schweizer Bauern enorme Verluste durch Feuerbrand hatten.</li>
<li>2) Leider kann ich dieses Interview nicht mehr finden und Ã¤rgere mich masslos darÃ¼ber, dass ich es verschlunzt habe. Der lasche Umgang mit der Wahrheit war Ã¼brigens der Grund dafÃ¼r, dass ich ziemlich zu Beginn meines Biologiestudiums bei Greenpeace ausgetreten bin.</li>
<li>3) Wahrscheinlich findet sich meine Argumentation auf vielen anderen Seiten im Netz, aber nach LektÃ¼re des Tagesschau-Artikels hatte ich das BedÃ¼rfnis, mir diesen Beitrag von der Seele zu schreiben. Letztlich ist es in meinen Augen wichtig, auch gegenÃ¼ber Kritikern kritisch zu sein. Es mag im Einzelfall gute GrÃ¼nde gegen die Zulassung einzelner Sorten geben, aber die leidige Antibiotikaresistenz-Debatte kÃ¶nnte man langsam mal fallen lassen.</li>
</ol>]]></content:encoded>
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		<title>VerrÃ¼ckte Wissenschaftler</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jul 2007 18:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stickstoff]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Vorstellung von Hollywood sind Wissenschaftler meistens weissbekittelte Wahnsinnige, die Kolben mit farbenfrohen, vor sich hin rauchenden FlÃ¼ssigkeiten schwenken.






So ganz Unrecht haben sie ja nicht. :o)

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Vorstellung von Hollywood sind Wissenschaftler meistens weissbekittelte Wahnsinnige, die Kolben mit farbenfrohen, vor sich hin rauchenden FlÃ¼ssigkeiten schwenken.</p>

<ul class="bildergallerie">
<li><embed src="http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/files/mediaplayer.swf" width="220" height="200" allowfullscreen="true" flashvars="&#038;displayheight=180&#038;file=http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/files/kolben.flv&#038;image=http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/images/krimskrams/kolben.jpg&#038;width=220&#038;location=http://zappsblog.de/wordpress/wp-content/uploads/files/mediaplayer.swf&#038;showvolume=false&#038;showicons=false&#038;autostart=false&#038;type=flv" /></li>
<li><img src="/wordpress/wp-content/uploads/images/krimskrams/kolben2.jpg" alt="Rauchende Erlis" width="267" height="200" /></li>
</ul>

<p>So <em>ganz</em> Unrecht haben sie ja nicht. :o)</p>

<!-- Der verwendete JW FLV PLAYER von Jeroen Wijering (http://www.jeroenwijering.com/) steht unter einer CC-Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/ -->]]></content:encoded>
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		<title>Lesch lebt</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2007 17:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Harald-Lesch]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte mich ja schon in einem meiner ersten BlogeintrÃ¤ge mal darÃ¼ber beklagt, dass der Bayrische Rundfunk beschlossen hat, 2007 keine neuen Folgen von Alpha Centauri zu produzieren. Nachdem ich gestern nach langer Zeit mal wieder iTunes installiert habe (1), habe ich dort in der Podcast-Rubrik das neue Projekt von Harald Lesch entdeckt: sci_xpert.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mich ja schon <a href="http://zappsblog.de/2007/02/21/my-god-its-full-of-stars/">in einem meiner ersten BlogeintrÃ¤ge</a> mal darÃ¼ber beklagt, dass der Bayrische Rundfunk beschlossen hat, 2007 keine neuen Folgen von <a class="titel" href="http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml">Alpha Centauri</a> zu produzieren. Nachdem ich gestern nach langer Zeit mal wieder iTunes installiert habe (1), habe ich dort in der Podcast-Rubrik das neue Projekt von Harald Lesch entdeckt: <a class="titel" href="http://www.scifi.de/scifi/index.php?StoryID=28&amp;news_id=12&amp;action=podcasts">sci_xpert</a>.  </p>
<p>Trotz des begrenzt mitreissenden Namens eine wirklich interessante Reihe, in der sich Prof. Lesch in gewohnt gekonnter Art unter anderem mit den physikalischen HintergrÃ¼nden einiger Science-Fiction-Ideen auseinandersetzt. Und wer dachte, eine spartanischere Studio-Deko als bei <i>Alpha Centauri</i> kÃ¶nne es gar nicht geben, wird von NBC eines besseren belehrt.</p>
<p>Absolut sehenswert. Auch fÃ¼r Leute, die sonst mit Science-Fiction oder Physik gar nichts anfangen kÃ¶nnen.</p>
<p class="fussnote">1) Warum schaufelt mir der iTunes-Installer eigentlich <em>noch mal</em> Quicktime mit auf die Platte?</p>]]></content:encoded>
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		<title>Dinge, die man gerne hÃ¶rt</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 11:52:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kollege zu den Studenten, die er im Praktikum betreuen wird:
Das ist Ã¼brigens euer Gott.

Manchmal mag ich meinen Job. :o)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kollege zu den Studenten, die er im Praktikum betreuen wird:<br />
<q>Das ist Ã¼brigens euer Gott.</q></p>

<p>Manchmal mag ich meinen Job. :o)</p>]]></content:encoded>
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		<title>Spaghettimonster for President</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2007 18:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kreationismus]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf die Frage, wer nicht an die Evolution glauben wÃ¼rde, haben gestern drei der zehn republikanischen PrÃ¤sidentschaftskandidaten die Hand gehoben.
Die Republikaner scheinen also trotz G.W. Bush immer noch keine strengeren MassstÃ¤be bei der Auswahl ihrer Kandidaten anzulegen.Schade eigentlich.
Mehr dazu beim BA.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Frage, wer nicht an die Evolution glauben wÃ¼rde, haben gestern drei der zehn republikanischen PrÃ¤sidentschaftskandidaten <a href="http://movies.crooksandliars.com/GOPDebate-Evolution.mov" class="ton">die Hand gehoben.</a></p>
<p>Die Republikaner scheinen also trotz G.W. Bush immer noch keine strengeren MassstÃ¤be bei der Auswahl ihrer Kandidaten anzulegen.<br />Schade eigentlich.</p>
<p class="fussnote"><a href="http://www.badastronomy.com/bablog/2007/05/04/6000-years-of-republican-debates/">Mehr dazu beim BA.</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Lang lebe das Spaghettimonster</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 12:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kreationismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Und gleich noch eine Nachrichtenzweitverwertung:
Viele angehende Lehrer bezweifeln die Evolutionstheorie


Der Aussage, â€žein hÃ¶heres Wesen hat den Menschen im Wesentlichen in seinem jetzigen Aussehen geschaffenâ€œ stimmten fast zehn Prozent der Biologen und 18 Prozent der StudienanfÃ¤nger insgesamt zu.
Dazu fÃ¤llt mir nur ein Satz ein: Oh mein Gott!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und gleich noch eine Nachrichtenzweitverwertung:<br />
<strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/576/111465/">Viele angehende Lehrer bezweifeln die Evolutionstheorie</a></strong></p>
<a class="einzelbildlinks" href="http://www.venganza.org/">
<img src="/wordpress/wp-content/uploads/images/krimskrams/spaghettimonster_and_adam.jpg" width="300" height="154" alt="Church of the Flying Spaghetti Monster"/></a>
<blockquote>Der Aussage, â€žein hÃ¶heres Wesen hat den Menschen im Wesentlichen in seinem jetzigen Aussehen geschaffenâ€œ stimmten fast zehn Prozent der Biologen und 18 Prozent der StudienanfÃ¤nger insgesamt zu.</blockquote>
<p>Dazu fÃ¤llt mir nur ein Satz ein: <strong>Oh mein Gott!</strong></p>]]></content:encoded>
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