Beiträge zum Thema „Bloginternes und Privates”
And counting …
Dass man auf die Statistiken, die Web-Counter ausspucken, nicht sonderlich viel geben kann, sollte allgemein bekannt sein. Da blogger.de keinen Zugriff auf die Server-Statistiken ermöglicht, setze ich hier im Blog trotzdem einen ein, der bisweilen sehr lustige Ergebnisse liefert (unvollständiger Auszug (1)):
Einerseits würde ich mich ja über einen so langfristigen Fan freuen, andererseits kann ich an diese lange Besuchszeit nicht so ganz glauben. Genauso wenig übrigens an die Landesangabe, die legt der Counter nämlich anhand der Sprachversion des Browsers fest. Mal sehen, auf welchen Wert die Besuchszeit noch klettert, noch tickt der Counter.
Wo wir gerade dabei sind: Mich würde irgendwie schon interessieren, ob es sich bei dem Besucher, der hier regelmässig mit den Suchbegriffen "jean pütz milchreis" einschlägt, vielleicht um den hier kritiserten Hobbythek-Gründer selbst handelt. Neugierde ist schon was schlimmes ...
Nachtrag (24.8.07): Dieser Beitrag bezog sich noch auf mein altes Blog, welches bei blogger.de gehostet war.
1) Alle Angaben werden nur vorübergehend (i.d.R. 2-3 Tage) gespeichert und ermöglichen keine Identifikation des Besuchers.
Links zum Artikel "And counting …":
Todesgedanken
... vermeidet man natürlich in der Regel.
Ein Heftchen der Bundesamtes für Gesundheit, das ich heute in meinem Briefkasten gefunden habe, hat mich aber mal wieder an den eigenen Tod denken lassen. Darin wird das neue Transplantationsgesetz erläutert, welches ab dem 1. Juli 2007 in der Schweiz gelten wird, und, soweit ich das beurteilen kann, in etwa der deutschen Regelung entspricht.
Eigentlich sollte sich jeder mal damit auseinandersetzen, ob man nach dem Tod Organe spenden möchte oder nicht, und diese Entscheidung auch durch den entsprechenden Eintrag in der Spendekarte bzw. dem Organspendeausweis dokumentieren. Entscheidet man sich für die Organspende, kann man damit vielleicht einem anderen Menschen das Leben retten (1), in jedem Fall erspart man seinen Angehörigen durch eine Willenserklärung eine schwere Entscheidung in einer ohnehin schon sehr belastenden Situation. Allein deshalb ist der Besitz eines Organspendeausweises immer sinnvoll, auch wenn er das Kreuz bei NEIN, ich widerspreche einer Entnahme von Organen oder Geweben.
tragen sollte.
Hier die Links zu weiteren Informationen und zu den Spendeausweisen:
- Bundesamt für Gesundheit: Transplantationsmedizin (CH)
- Spendekarte (CH)
- BZgA: Organspende (D)
- Organspendeausweis (D)
Es gibt übrigens keine Altersgrenze für die Organspende und somit überhaupt keine Ausrede mehr, sich nicht sofort zu informieren, das entsprechende Formular herunterzuladen, auszufüllen und zum Personalausweis bzw. zur Identitätskarte ins Portmonee zu legen.
Ich habe meinen alten, mittlerweile ziemlich zerfledderten Organspendeausweis heute jedenfalls durch die dem Info-Heftchen beiliegende neue Spendekarte ersetzt.
1) In der kleinen Schweiz starben 2006 38 Menschen, während sie auf ein Spenderorgan warteten, in Deutschland etwa 1000.
Links zum Artikel "Todesgedanken":
Zusammenhanglose Gedanken eines Bahnfahrers
Das Wiederfinden meines Notizzettels ermöglicht mir folgenden Beitrag, der sich mit den Gedanken während einer Fahrt von Zürich nach München beschäftigt (1).
- Schickt die SBB absichtlich ihr ältestes Rollmaterial auf Auslandsreisen? Innerhalb der Schweiz sind mir Wagen ohne geschlossenes Toilettensystem schon lange nicht mehr begegnet. Und warum ist es prinzipiell nicht möglich, den alten Handtuchspendern nur ein Papierhandtuch zu entnehmen?
- Beeindruckendes Schauspiel bei der Grenzkontrolle: Ein Trio bestehend aus einer deutschen, einem schweizerischen und einem österreichischen Beamten in jeweiliger Landestracht kontrolliert alle Reisenden. Zwei Reihen vor mir werden sie fündig und für einen Passagier endet die Fahrt in Lindau.
- Erster Eindruck von Deutschland: Ein Plakat von Plus, auf dem für die niedrigen Preise für die "Artikel des täglichen Bedarfs" geworben wird und daneben eine Dönerbude. Typisch deutsch eben.
- In unserer hektischen Zeit sollte man dankbar sein, dass es einem die Bahn erlaubt, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 70 km/h durch eine der schöneren Landschaften Deutschlands zu zuckeln.
- Nutzloses Wissen: Günzach ist der höchstgelegene Bahnhof Deutschlands mit zwei Bahnsteigen. Zumindest verkündet das dort stolz ein entsprechendes Schild.
- Ob sich die Anwohner in Buchloe wohl damals genauso gegen den Bau des Grosssenders der Deutschen Welle gewehrt haben, wie heute gegen Handymasten?
- Erwartung erfüllt: 15 Minuten Verspätung.
1) Spenden für eine mobile Blogging-Möglichkeit und die damit verbundenen laufenden Kosten werden gerne entgegengenommen. Dann werden die Beiträge auch aktueller und weniger vom Wetter abhängig.
Links zum Artikel "Zusammenhanglose Gedanken eines Bahnfahrers":
In eigener Sache
Wie aufmerksame Leser sicher bemerkt haben, hat die Beitragsfrequenz hier im Blog in den letzten Wochen ziemlich abgenommen. Dies hat einige (positive) persönliche Gründe und nicht zuletzt motiviert mich das meist gute Wetter nicht gerade dazu, ausgiebig im Internet unterwegs zu sein und so neue spannende Themen aufzuspüren.
Auch wenn die Zahl der Beiträge in diesem konzeptlosen Blog zur Zeit etwas zurückgeht und vielleicht der relative Anteil von "Katzencontent" zunehmen wird (1), ist es noch lange nicht tot. ;-)
1) In diesem Zusammenhang möchte ich noch mal auf die themenbezogenen RSS-Feeds hinweisen.
Links zum Artikel "In eigener Sache":
Abhängigkeit kann teuer werden
Ich glaube, ich steige ins Ersatzteilgeschäft ein, da scheint es riesige Gewinnmöglichkeiten zu geben. Letztens hat Sony angeblich 61 EUR für eine Schraube verlangt und gestern bekam ich meine neue Verdampfertür von Bauknecht mit einer Rechnung über 85 CHF.
Das Gefühl beim Blick ins Gefrierfach wird nie wieder das gleiche sein …
Links zum Artikel "Abhängigkeit kann teuer werden":
Pubs sind auch nicht mehr das, was sie mal waren
Wie hoch wohl die Wahrscheinlichkeit ist, dass in einem englischen Pub in der Schweiz ausserhalb der Karnevalszeit Viva Colonia von den Höhnern gespielt wird und das überraschend junge Publikum auch noch fleissig mitsingt?
Ich habe jedenfalls gestern jeden Augenblick damit gerechnet, dass die Unterwäsche von jemandem einen Schritt nach links macht.
Links zum Artikel "Pubs sind auch nicht mehr das, was sie mal waren":
Wochenende
Auch wenn die eigentlich fürs Wochenende geplante Wanderung ins Wasser fällt und es den ganzen Tag schon nach einem heftigen Gewitter aussieht (1), heisst das ja nicht, dass man nicht Grillen kann.
Würstchen vom Holzkohlegrill schmecken zwar besser, doch hat ein schnöder Elektrogrill auch so seine Vorteile. Gegen ein Kohlefeuerchen in der Küche hätte mein Vermieter sicher etwas gehabt …
Und damit dieser Beitrag wenigstens noch etwas sinnvolles enthält, hier noch ein passender Link: Grilltipps 2007 (Kommerz-Seite mit Flash).
1) Soviel zur aktuellen Wetterlage. ;-)
Links zum Artikel "Wochenende":
Alles Gute zum Muttertag
Ein virtueller Blumengruss an alle, die sich davon angesprochen fühlen. Insbesondere natürlich an meine eigene Mutter. :-)
Links zum Artikel "Alles Gute zum Muttertag":
Leider nur ein Freudscher Fehler
Selbst beim eigentlich eher regierungsfreundlichen Sender CNN scheint die schlechte Stimmung durchzuschlagen.
Quelle: mediabistro
Links zum Artikel "Leider nur ein Freudscher Fehler":
Gut, dass wir verglichen haben
Dieser Beitrag geht nach Norden in Richtung alte Heimat.
Falls ihr euch noch wundert, warum ich neben Mohnback (gibts hier gar nicht), auch Zahnpasta aus Deutschland mitgenommen habe:
Preis einer Tube Signal-Zahnpasta
in Deutschland: 0.79 EUR (wenn ich mich richtig erinnere),
in der Schweiz: 3.95 CHF = 2.46 EUR,
Preisdifferenz: 1.67 EUR bzw. 211%.
Beide Preisbeispiele betreffen "normale" Supermärkte und keine Discounter (Kaufland in D, Coop in CH). Hätte ich den Lidl-Preis genommen, wäre der Vergleich noch verheerender ausgefallen, und auch der momentan sehr starke Euro begünstigt den schweizer Preis durch die Umrechnung.
Ich bin gerne bereit, für gute Produkte mehr zu bezahlen, z.B. bei Fleisch und Eiern, aber dieser Preisunterschied bei einem europaweit vermarkteten Standardprodukt ist einfach unverschämt.
