Beiträge zum Thema „Ausflüge und Wanderungen”
Wochenende
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Ein Wintertraum: Andermatt-Nätschen
Für gestern war fürs Flachland Hochnebel und für die Berge traumhaftes Wetter vorhergesagt. Was macht man bei so einem Wetter bloss als Nicht-Skifahrer?
Meine Kollegin und ich haben uns für eine grosse Sightseeing-Tour quer durch die verschneiten Alpen und einen Grossteil der Schweiz entschieden (Karte).
Die SBB bietet im November massiv verbilligte Tageskarten an, sodass sich eine längere Bahnfahrt anbot, die auch gleich mit einem Highlight (oder eher Highdark) anfing: Der Fahrt mit dem NEAT-Express durch den offiziell noch gar nicht in Betrieb genommenen Lötschberg-Basistunnel. Schon erstaunlich, wie sehr sich durch diesen momentan längsten Alpentunnel die Reisezeit ins Wallis verkürzt. Normalerweise fing in Spiez die Reise erst richtig an, nun ist sie dort schon fast beendet.
Von Brig aus ging es mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn nach Andermatt, wo wir mittags eintrafen und der sportliche Teil des Tages begann: Die Winterwanderung über die gesperrte Strasse nach Nätschen.
Es war herrlich, durch den Schnee zu stapfen, in dem ich bei einem Abstecher von der offiziellen Route auch gleich bis zum Knie eingebrochen bin. Trotzdem haben wir bei stahlblauem Himmel und herrlichem Sonnenschein nicht gefroren, wozu sicher der 400-Höhenmeter-Anstieg beitrug.
Die Weiterfahrt von Nätschen nach Chur bot dann alles, was man sich nur wünschen konnte: Tief verschneite, abgelegene Gebirgstäler am Oberalppass, schneebeladene Wälder bei Sedrun und einen türkisfarbenen, glasklaren Rhein, der sich bei Ilanz durch eine beeindruckende Schlucht schlängelte (1).
Es ist schon unverschämt, wie viele schöne Ecken es in diesem kleinen Land gibt. ;-)
1) Der Abschnitt zwischen Brig und Chur ist übrigens auch Teil der Strecke des bekannten Glacier-Express.
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Grauer Herbst:
Noiraigue – Creux du Van – Couvet
Vorhergesagt war ein Verziehen des Hochnebels in der Westschweiz zum Mittag hin. Leider hatte der Nebel etwas Verspätung, bzw. waren wir wohl etwas zu früh dran.
Auf jeden Fall fand die gestrige Wanderung (Karte) zum grössten Teil mitten in der Suppe statt. Dadurch konnten wir zwar einerseits eine ganz eigene Stimmung geniessen, andererseits hat man vom Creux du Van nicht wirklich viel gesehen.
Bei schönem Wetter hätten die Steinböcke allerdings wohl auch nicht so knuffig miteinander gekuschelt und mich vielleicht auch nicht bis auf knapp zwei Meter an sie herangelassen.
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Noiraigue – Creux du Van – Couvet":
Goldener Herbst
Ich weiss ja nicht, wie das Wetter bei euch heute so war, hier war es, nachdem sich der Hochnebel am frühen Nachmittag verzogen hatte, einfach fantastisch.
Daher hat sich der kurze Weg zum Zigaretten holen zur Apotheke auch spontan zu einem längeren Spaziergang inklusive Erklimmung des Berner Hausberges und gigantischer Aussicht auf die Alpen entwickelt. Schade nur, dass ich keinen Fotoapparat dabei hatte.
So war es vielleicht schon mal ein kleines Training für die morgen anstehende Wanderung im Jura. Da nehme ich dann auch die Knipskiste mit. :-)
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Bern – Wohlensee
Heute habe ich endlich einen Spaziergang gemacht, der schon seit Jahren auf meiner To-Do-Liste stand. Und dabei beginnt er direkt an meiner Haustür …
Von Bern Bümpliz aus ging es nach Westen den Gäbelbach entlang nach Frauenkappelen und von dort zum Wohlensee. Mehr oder weniger entlang des Seeufers führte der Weg wieder zurück an den Gäbelbach und über Bethlehem (1) zurück nach Bümpliz (Karte). Inklusive einer längeren Pause am See habe ich für den gemütlichen Spaziergang durchs Mittelland knapp 4 Stunden gebraucht.
Ich bin immer wieder überrascht, wie viele schöne Ecken es hier gibt.
1) Ja, der Stadtteil heisst wirklich so.
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Oberbalmberg – Unterer Grenchenberg (Jura)
Am Sonntag ging es gleich wieder in die Berge, wobei die Einstufung des Juras als richtige Bergkette hierzulande wahrscheinlich umstritten ist.
Ausgangspunkt der Wanderung war Oberbalmberg, es ging am Weissenstein vorbei zunächst zum höchsten Punkt des Kantons Solothurn. Die Hasenmatt hat diesen Ehrentitel trotz ihrer vergleichsweise bescheidenen Höhe von 1445 m in meinen Augen redlich verdient, nach dem Aufstieg fühlte ich mich jedenfalls ziemlich erschlagen. Eigentlich war hier die Bewunderung eines grandiosen Alpenpanoramas geplant, aber der entgegen aller Wettervorhersagen vorhandene Dunst über dem Mittelland und den Alpen schränkte das Vergnügen leider etwas ein. Immerhin konnte man das Jungfraumassiv in der Ferne erahnen, bis zum Mont Blanc hat die Sicht aber wohl nicht gereicht.
Nach der Mittagsrast ging es über die Stallflue schliesslich zur Bushaltestelle am Unteren Grenchenberg. Die in der Tourenbeschreibung erwähnte Beiz macht übrigens noch bis zum 4. September Betriebsferien.
Für die trotz zweier knackiger Aufstiege recht gemütliche und landschaftlich sehr schöne Tour (Karte) haben wir zwei Flachlandsdeutsche knapp 6½ Stunden gebraucht, eine längere Mittagspause inklusive.
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Riederalp-Bettmeralp (Aletschgletscher)
Einer der Vorteile in einem Alpenland zu leben, ist die Tatsache, dass es unendlich viele fantastische Ziele für einen Betriebsausflug gibt. Der diesjährige Laborausflug ging gestern ins Unesco-Welterbegebiet südlich des Aletschgletschers.
Von der Riederalp aus wanderten wir zunächst durch den Aletschwald, später entlang des Grates zur Moosfluh und schliesslich über einen auf keiner Karte zu findenden Weg hinab zur Bettmeralp (Karte). Dabei boten sich immer wieder grandiose Aussichten: Nach Norden auf den massiven Aletschgletscher und nach Süden auf die Berge des Wallis, unter denen auch das Matterhorn zu finden war.
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Matterhorn
Nach einigen Jahren Aufenthalt in der Schweiz, habe ich es endlich geschafft, mal nach Zermatt zu kommen und das Matterhorn zu besichtigen.
Auf einer recht lockeren zweitägigen Wanderung von Sunnegga über die Fluhalphütte nach Riffelberg (Karte) und der anschliessenden Bahnfahrt auf den Gornergrat gab es ausgiebig Gelegenheit, einen der markantesten Berge der Alpen zu bewundern. Am ersten Tag hat auch das Wetter mitgespielt und erst pünktlich zur Ankunft an der Station der Gornergratbahn hat es angefangen zu regnen. Neben der tollen Natur waren dort insbesondere die Massen an japanischen Touristen bemerkenswert, die sich die Wege vom Gornergrat herunter ergossen. Zeitweise hatte man vier Reisegruppen gleichzeitig im Blickfeld, was einen schönen Kontrast zur relativen Einsamkeit vorher ergab.
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Niederhorn – Habkern
Aus der Reihe Neidisch machen für Anfänger
präsentiere ich heute ein paar Bilder von meiner Sonntagswanderung vom Niederhorn übers Gemmenalphorn nach Habkern (Karte).
Erfreulicherweise hatte ich es vor dem Gewitter zurück nach Bern geschafft.
Links zum Artikel "Niederhorn – Habkern":
Biel – La Neuveville (Rebenweg)
Auf besonderen Wunsch und mit einiger Verspätung hier ein paar Eindrücke von Reben unter dunklen Wolken:
Auch bei trübem Wetter und ohne Frikadellen hat der Ausflug am Wochenende (Karte) richtig Spass gemacht.
