2008 August - Zapps Blog

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Monatsarchiv August 2008

Schwarzwasser und Sense entlang

Um nicht aus dem Training zu kommen, stand am Samstag eine Tour auf dem Programm, die ich meiner Begleiterin als „klein und flach” verkauft habe.

Es ging mal wieder nicht in die Berge, sondern in das mit der S-Bahn nur eine halbe Stunde von Bern entfernte Schwarzenburg. Von dort aus wanderten wir teilweise auf dem Jakobsweg und schliesslich den Schwarzwasser- und Sensegraben entlang nach Thörishaus.

Die Schwarzwasser hat sich im Laufe der Zeit tief in die Landschaft eingeschnitten. Ihr oberer Flusslauf ist nur an einigen Stellen zugänglich, während im Bereich der Schwarzwasserbrücke der Wanderweg direkt entlang des Flusses führt. Hier kann man sich dann auch der Nase nach leiten lassen und kommt so problemlos von Grillstelle zu Grillstelle bis zur Bahnstation.

  • Hügelige Landschaft mit Maisfeld und Bauernhof bei Wahlern.
  • Der Wanderweg steigt in einem Wald über Stufen steil an.
  • An der Schwarzwasser: Fussgängerbrücke über flachen Fluss.
  • Kleine Stromschnellen.
  • Stromschnelle im Detail.
  • Die Schwarzwasserbrücke spannt sich hoch über das Flusstal.
  • An der Mündung der Schwarzwaser in die Sense: Ein breites Flusstal. Der Wasserstand ist niedrig und viel Schotter sichtbar.

Webslices und Webchunks

Eine der von Microsoft gross beworbenen Neuerungen des Internet Explorer 8 wird die Unterstützung von Webslices sein.

Webslices ähneln einem RSS-Feed darin, dass sie dem IE-Benutzer erlauben, Inhalte aus einer Internetseite herauszulösen und sie bequem über die Lesezeichenliste zugänglich zu machen. Das entsprechende „Bookmark” erscheint ausserdem fett gedruckt, wenn sich der Inhalt des Webslice geändert hat.

Konzeptionell ist das nichts besonders neues, der Grundgedanke ähnelt RSS-Feeds und die Umsetzung entspricht letztlich einem von Microsoft definierten Microformat mit den drei Bezeichnungen hslice, entry-title und entry-content.

<div class="hslice"> <h2 class="entry-title">Aktuelle Meldungen</h2> <ul class="entry-content"> <li></li> <li></li> </ul> </div>
Beispiel 1: Der Inhalt der gesamten Liste kann in einem Webslice mit dem Titel „Aktuelle Meldungen” dargestellt werden.
<div class="hslice"> <h2 class="entry-title">Aktuelle Meldungen</h2> <h3 class="entry-content"></h3> <p><p> <h3 class="entry-content"></h3> <p></p> </div>
Beispiel 2: Hier werden nur die Artikelüberschriften, nicht jedoch die Artikeltexte im Webslice auftauchen.

Allerdings ist die Integration der Inhalte im IE 8 deutlich hübscher lösbar, als mit der rudimentären RSS-Unterstützung, die etwa Live-Bookmarks bieten. Somit könnten sich neue Anwendungsgebiete eröffnen, von Microsoft wird gerne die Verfolgung von Auktionen bei eBay als Beispiel angegeben.

Das klingt alles ganz einfach, hat aber einen kleinen Nachteil: Erstellt man Webslices mit dieser simplen Methode, gestaltet sich ihr Layout einigermassen schwierig. Im Vorschaufenster wird um die entry-content-Elemente einfach ein <body></body> gelegt, auf den die gleichen CSS-Selektoren zutreffen, wie auf den eigentlichen Body der Ursprungswebsite. Ist dort beispielsweise eine Hintergrundfarbe angeben, die der Farbe der h3-Überschriften im Webslice-Container entspricht, hat man das klassische Problem des schwarzen Adlers auf schwarzem Grund.

Aber Microsoft wäre nicht Microsoft, wenn sie dafür nicht eine typische Lösung parat hätten: Man möge seinem „richtigen” Body doch bitte eine ID oder Klasse zuweisen und ihn dann darüber ansprechen â€¦

Das halte ich aus semantischen Gründen nur für begrenzt sinnvoll und so habe ich mich bei meinen Experimenten mit einem Selektor, der die ID eines übergeordneten ausserhalb des Webslice liegenden Containers enthält, beholfen. So ist nun die Rubrik „Aktuelles” aus der Navigationsspalte auch als Webslice zu haben.

Wer sich das Ganze mal anschauen mag, braucht aber nicht unbedingt den IE 8 zu installieren, die Webchunks-Erweiterung rüstet eine Websliceunterstützung für den Firefox nach. Die Erweiterung ist noch nicht ganz ausgreift, inkompatibel zur All-in-One-Sidebar-Erweiterung und legt die Slice-Links in einer separaten Toolbar statt zu den Lesezeichen ab, aber für einen ersten Eindruck der Möglichkeiten reicht’s.

Mit einem selbst zu schreibenden Greasemonkey-Script ist es ausserdem möglich, von jeder beliebige Seite Webslices für den Firefox zu erstellen.

Update (02.09.2008):

Webchunks scheint mit der Angabe einer spezifischen Vorschauseite nicht klarzukommen. Daher benutzt Webchunks hier im Blog die wie oben beschrieben eingebetteten Webslice-Informationen, während der IE 8 im Vorschaufenster richtigerweise die per

<a rel="entry-content" href="http://zappsblog.de/ws/" >Webslice</a>

eingebundene Alternativseite zeigt.

Durch die Angabe einer Alternativseite eröffnet sich die komplette Palette an CSS-Gestaltungsmöglichkeiten für die Webslice-Vorschau, worauf Firefox-Benutzer momentan wohl leider verzichten müssen.


Creux du Van (Zweiter Versuch)

Nachdem der letzte Ausflug zum Creux du Van zwar sehr stimmungsvoll aber aussichtstechnisch nicht wirklich überzeugend war, bot sich beim diesjährigen Laborausflug die Möglichkeit einen zweiten Anlauf zu nehmen.

Tatsächlich hatten die Wolken ein Einsehen und verzogen sind während unseres Aufstieges in höhere Atmosphärenschichten. So kann ich nun einige Bilder des grossen Felsenrundes nachliefern.

  • Blick auf die Felswand von unten.
  • Blick in den Felsenzirkus. Eine halbrunde steile Felswand.
  • Blick in den Felsenzirkus von der anderen Seite.

Baltschiedertal

Am letzten Wochenende stand eine kleine aber sehr schöne Wanderung im Baltschiedertal auf dem Programm.

Nach der Postautofahrt von Visp nach Eggerberg, Eggen ging es entlang der alten Gorperi-Suone  das Tal hinauf. Teils durch Wälder, teils an steilen Abhängen entlang, gelangten wir zur Brücke über den Baltschiederbach, die den Beginn des Abstieges nach Eggerberg markierte.

  • Die Gorperi-Suone, ein schmaler Wassergraben direkt an der Felswand.
  • Hölzerne Wasserleitung in schwindelerregender Höhe direkt an der Felswand hängend.
  • Baum am Wegesrand
  • IMG_0657.jpg

So einfach zu bedienen wie ein Fahrkartenautomat

Momentan wirbt die SBB damit, dass der Kauf von Fahrkarten im Internet genauso einfach wie der Kauf am Automaten ist:

SBB-Werbung, Aufschrift: Durchschlagend einfach

Das finde ich doch mal mutig.


Jedem sein eigenes heise

Und noch ein Benutzerstylesheet, das das neue heise-Layout durch die Mangel dreht:

Das Originallayout wird kräftig entschlackt und flexibel an die Grösse des Browserfensters angepasst.

Mit Hilfe eines Benutzer-JavaScripts können ausserdem die Topnews in die Sidebar verlegt werden. Dann sollte man auch auf kleineren Monitoren nicht mehr scrollen müssen, um die neusten Nachrichten auf heise.de zu finden.

Stylesheet und Greasemonkey-JavaScript sind nicht kompatibel zu den älteren Versionen.

Update (29.08.2008):

Die neue Variante des User-JavaScripts ist gegenüber Veränderungen bei heise-Online etwas toleranter und funktioniert auch ohne ein Benutzerstylesheet mit dem Heise-Originallayout. Da im neuen JavaScript auch einige wenige Layout-Informationen stecken, habe ich mein Benutzerstylesheet entsprechend angepasst.


Moderne CSS-Zeiten bei heise

Heute habe ich mein erstes Layout mit display:table-cell gebastelt, allerdings mit tatkräftiger Unterstützung der Jungs und Mädels von heise online:

Mit dem richtigen Stylesheet ist das viel kritisierte neue Layout von heise gar nicht mal so übel.

Zumindest erlaubt die neue technische Basis der Seite, die auf XHTML und CSS setzt, nun das einfache Entwickeln von Userstylesheets ohne dass man sich dabei durch Tabellen kämpfen muss. Über einige recht unsemantische Bezeichnungen, etwa #mitte_rechts oder .col100weiss, sollte man dabei allerdings auch mal hinwegsehen können.

Update 15.08.2008:

  • heisefloat-userContent.css
    Robustere Variante mit klassischer Float-Umsetzung.
    Auch hier bitte auf die Kommentare in der Datei achten.
  • heise-Classic-als-Hauptseite.user.js
    User-JavaScript für Greasemonkey, mit dem die prominente Links in der Top-Navigation und dem Logo statt auf heise.de auf heise.de/newsticker/classic gelenkt werden.
    Sinnvoll in Kombination mit einem der Benutzerstylesheets.

CSS und Script werden nicht weiterentwickelt. Ich empfehle die neue Kombination von Stylesheet und JavaScript aus diesem Beitrag: Jedem sein eigenes heise.