Klare Distanzierung ist angesagt
Gerade in den Leserkommentaren der NZZ gelesen:
Der "schwarze Block" muss endlich politisch isoliert werden. Insbesondere die linken Parteien müssen sich so weit als nur möglich von dieser kriminellen Bewegung distanzieren. Die Chaoten schaden der linken Sache, und die SVP braucht wirklich keine zusätzlichen Wahlkampfhelfer...
Das unterschreibe ich sofort, die Linke laviert hier schon ziemlich um das Thema herum. Wenn sich unter den Initiatoren der Gegenveranstaltung autonome Gruppen befinden, die mit dem Slogan Brennt Bern? Bern brennt!
zur Fahrt nach Bern aufrufen, reicht es nicht mehr zu sagen, dass man nur für die friedliche Platzveranstaltung zuständig ist.
Deutliche Worte wären angebracht, auf dem Münsterplatz ist mir auch schon aufgestossen, dass nur dazu aufgerufen wurde, sich hier
(auf dem Platz) zurückzuhalten. Das mag allerdings ein Einzelfall gewesen sein, ich habe ja nur einen entsprechenden Aufruf der Organisatoren gehört. Diese müssten jetzt aber noch mal klar Stellung beziehen, zu den Ausschreitungen schweigt sich ihre Homepage noch aus.
Es kann doch nicht sein, dass in Bern keine normalen linken Demos mehr möglich sind.
Die ganze Geschichte erinnert mich übrigens an die letzte Episode von Kloß und Spinne:
Bisher zum Thema gebloggt:
ersetz bitte das bern aus deinem bericht durch leipzig. selbiges gilt für die ortsangaben. deckt sich mit meinen erlebnissen. von daher ist es nicht nur bei euch so.
gruß Jeff
NZZ: Die «schwarzen Schafe» rechtfertigen sich:
Tja, eine klare Distanzierung von den Chaoten sieht wohl anders aus.
Idioten.
steine werfen und barikaden anzünden stimmt, zumindestens in meinem weltbild, nicht mit legetim über ein.
und als bulle würde ich mehr geld verlangen wenn mir solche “zivilien” auf den sack rücken…
tja, das kommt wenn mami und papi daheim beim “ungehorsam” ihrer spröslinge nicht konsequent bleiben.
gruß Jeff