Schwere Zeiten für die BBC - Zapps Blog

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Schwere Zeiten für die BBC

Für die altehrwürdige BBC kommt es gerade knüppeldicke: Gestern berichtet Spiegel online über die Kampagne, die Scientology momentan gegen die Sendeanstalt fährt, und heute muss sich ein BBC-Interviewer vom ehemaligen UN-Botschafter John Bolton anhören lassen, er sei ein hirnloser Linksradikaler.

In beiden Fällen ist auffällig, dass amerikanische Gesprächspartner nicht mit kritischen Fragen umgehen konnten. Im ersten Fall bereitet die Frage nach Vorwürfen, Scientology würde der Gehirnwäsche betreiben, Probleme, im zweiten Fall ging es um die Lage im Irak. Scheinbar sind die Angestellten der BBC mittlerweile bissiger als die amerikanischen Medien, was bei amerikanischen Gesprächspartnern eventuell zu einem Kulturschock führen kann.

Zur Scientology-Geschichte hat Nyxon Links zu allen relevanten Videos zusammengetragen (Blogsatz: Die Seelenfänger - Zwischen(den Zeilen)ruf). Es lohnt sich wirklich, zuerst die BBC-Doku und dann das Scientology-Video zu sehen. Die Reaktion der BBC auf den Ausraster von John Sweeney, durch den Scientology erst richtig die Gelegenheit zur Breitseite bekam, wird bei Stefan Niggemeier diskutiert (Niggeblog: BBC, Scientology und die neue Medienwelt).

Das Bolton-Interview habe ich leider nicht online finden können, es wäre aber sicherlich auch spannend zu hören.


Trackbacks:

  1. 1 · Zapps Blog am 28. August 2007, 19:14 Uhr

    Das Bolton-Interview – eine Nachbetrachtung…

    Im Beitrag Schwere Zeiten für die BBC hatte ich über ein Radiointerview mit John Bolton geschrieben, in dem der ehemalige Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen den Reporter angeblich als Linksradikalen mit einem leeren Hirn bezeichne…


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