Wie man es nicht machen sollte
RTL hat seinen Webauftritt überarbeitet, die entsprechende Pressemitteilung kann man als Artikel getarnt bei Quotenmeter.de nachlesen.
Dass die Websites von Privatsendern nicht so ganz das Gelbe vom Ei sind, war mir ja spätestens klar, seit ich vor einigen Wochen mal versucht habe, eine Programminformation bei ProSieben.de zu finden. Nach etlichen Minuten und dem Aufpoppen von drei neuen Fenstern gab ich schliesslich entnervt auf. RTL hat diese Benutzerunfreundlichkeit jetzt allerdings noch getoppt und Stefan Niggemeier titelt ganz zutreffend Bei RTL.de ist das Grauen jetzt blau
.
Seinen ausführlichen Anmerkungen kann ich nur hinzufügen, dass die Seite ohne JavaScript weitgehend unbenutzbar ist, bei einer leicht vergrösserten Schriftgrösse Texte und Navigationselemente überlappen, und man gerne mal von lautstarken Flash-Werbetrailern überrascht wird. Die 272 Fehler, die der HTML-Validator im Moment für die div-Suppe von RTL.de auswirft, überraschen da wahrscheinlich niemanden mehr.
Fazit: Wer eine moderne Alternative zur Christen-Front sucht, sollte sich mal bei RTL umschauen.
Vielleicht gehöre ich aber auch einfach nicht zur RTL-Zielgruppe:
Die Seiten sind offenkundig optimiert für Leute, die auch auf virus.exe-Anhänge doppelklicken und auf Spam-Mails mit ihren Kontodaten antworten.
Stefan Niggemeier