Treffend
Gerade in den Kommentaren beim Niggemeier gelesen:
Ohne Zweifel der bislang dämlichste Artikel auf Spon seit gestern.
Hat mich doch zum Schmunzeln gebracht.
Links zum Artikel "Treffend":
- 15. März 2009 –
- Medien
- –
Blog: Quo vadis?
Der geneigte Leser wird es vielleicht bemerkt haben: Mein Blog hat bei mir momentan nicht den Stellenwert wie auch schon mal. Gerade habe ich festgestellt, dass ich den zweiten Bloggeburtstag, dessen Vorgänger mir immerhin noch einen Kuchen wert war, schlicht vergessen habe.
Momentan verfliegt die Zeit für mich nur so und bis auf den Verweis auf das Filmfestival könnte ich glatt einen alten Statusbericht erneut auflegen.
Ich habe keine Ahnung, wie es mit dem Blog weitergehen wird, freue mich auf der anderen Seite allerdings auch, dass mich das „Du musst jetzt unbedingt noch was bloggen“-Gefühl aus der Anfangszeit nicht mehr plagt. Auf jeden Fall werde ich weiterhin Fotos von Ausflügen posten und falls es technisch klappt, könnte im Herbst noch so etwas wie ein Reisetagebuch hinzukommen. Mal sehen …
Wer weiss schon, wo einen die Strasse in die Zukunft hinführt, oder um es mit Bilbo Beutlin zu sagen:
He used often to say there was only one Road; that it was like a great river: its springs were at every doorstep, and every path was its tributary.
"It's a dangerous business, Frodo, going out of your door," he used to say. "You step into the Road, and if you don't keep your feet, there is no knowing where you might be swept off to.
Do you realize that this is the very path that goes through Mirkwood, and that if you let it, it might take you to the Lonely Mountain or even worse places?"
Es müssen ja nicht gleich Drachen hinter jeder Ecke lauern ;-)
Links zum Artikel "Blog: Quo vadis?":
1 : 4.000.000
Ist die Wahrscheinlichkeit, einen Sechser im Schweizer Lotto zu haben.
Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dabei zu sein, wenn jemand erfährt, dass er gerade Millionär geworden ist, weiss ich leider nicht, aber es war ein ziemlich beeindruckendes Erlebnis.
Der gute Mann hat sich gar nicht mehr einkriegen können und brauchte nach ein paar Freudenschreien und zwei Red Bulls erst mal einen Stuhl und anschliessend den Sicherheitsdienst um ihn und seinen wertvollen Lottoschein sicher zum Taxi zu bringen.
Wie er wohl die Nacht verbracht hat?
Links zum Artikel "1 : 4.000.000":
Winterwanderung: Niederhorn – Waldegg
Gestern ging es zum ersten Mal in dieser Wintersaison in die Berge, auf dem Programm stand eine kleine gemütliche Tour vom Niederhorn hinunter nach Waldegg. Den ersten glimpflich abgelaufenen Schlittelunfall und die ersten blauen Flecken vom Tüteln hat es dabei auch gleich gegeben.
Erfreulicherweise blieb der Weg die meiste Zeit oberhalb des Hochnebels …
- Wegbeschreibung: wandersite.ch
- Karte: Google-Maps (kml-Datei für Google-Earth)
Links zum Artikel "Winterwanderung: Niederhorn – Waldegg":
Mehr oder weniger Weihnachtliches
Für Spielernaturen. Ich scheine nicht der einzige zu sein, der am Fest der Liebe gerne Risiko spielt.
Für SF-Fans mit nostalgischen Anwandlungen: Auf YouTube finden sich einige offizielle Babylon-5-Musikvideos. Nostalgische, aber immer noch gute Special-Effects zu Musik aus Jugendtagen.
Für Vergessliche: Auf der Site des Hubble-Weltraumteleskops gibt es noch hübsche Motive für Weihnachtsgrüsse.

Links zum Artikel "Mehr oder weniger Weihnachtliches":
Still und starr ruht das Blog
Quasi als Gegenpunkt zur vorweihnachtlichen Hektik - in Bern ist heute verkaufsoffener Sonntag - ist es hier im Blog in den letzten zwei Monaten ja eher ruhig gewesen.
Das lag daran, dass ich einen neuen Job angetreten habe, der nichts mit Wissenschaft zu tun hat, und nebenbei auch noch an der Uni geschafft habe. Bei 150% Arbeitsbelastung sind Blog und Internet in meiner Prioritätenliste etwas nach hinten gerutscht.
Den vielen Schnee, den es hier schon seit Wochen gibt, habe ich bislang auch noch nicht in den Bergen geniessen können, aber das wird spätestens um Weihnachten herum nachgeholt. Dann kann auch endlich der neue GPS-Tracker getestet werden.
Sicherheitshalber wünsche ich allen Lesern schon mal ein schönes, stressfreies Weihnachtsfest.
YouTube-Muppets - Zu dieser Jahreszeit sei etwas Kitsch im Blog gestattet.
Links zum Artikel "Still und starr ruht das Blog":
Persönliche Grenzen von Ökologie und Ökonomie
Spätestens wenn in S-Bahn oder Bus nicht mehr nur Fahrkarten kontrolliert, sondern auch Taschen durchsucht werden, schaffe ich mir ein Auto an.
Seit einiger Zeit findet sich übrigens das Blog des Sicherheitsexperten und regelmässigen Wired-Autors Bruce Schneier in meiner Blogroll. Hier der zur Meldung passende Artikel daraus: Terrorists Don't Do Movie Plots.
Links zum Artikel "Persönliche Grenzen von Ökologie und Ökonomie":
Blaue Zone
Die Frage, wie lange man sein Fahrzeug mit einer Parkscheibe nun wirklich in einer Blauen Zone parken parkieren darf, stellt sich wahrscheinlich nur Einwanderern oder Touristen, anders kann ich mir nicht erklären, dass sich diese Information nicht in einer allgemeingültigen Form im Netz finden lässt.
Soweit ich herausgefunden habe, gilt schweizweit folgendes:
Art. 48 Signalisationsverordnung (SVV):
Ohne zusätzliche Anzeige einer zeitlichen Beschränkung (Blaue Zone): An Werktagen gilt für Fahrzeuge zwischen 08.00 und 19.00 Uhr eine beschränkte Parkzeit. Gilt die Beschränkung auch an Sonn- und Feiertagen, wird dies auf einer Zusatztafel angegeben. Die Parkscheibe nach Anhang 3 Ziffer 1 regelt die Parkzeiten.
Samstag ist ein Werktag.
Medienmitteilung des Bundesamts für Strassen:
Unverzüglich nach dem Parkieren von Fahrzeugen ist auf der neuen Parkscheibe der Pfeil auf den der Ankunftszeit nachfolgenden Strich einzustellen. Ausgehend von dieser Einstellung beträgt die zulässige Parkdauer in der Blauen Zone eine Stunde.
Über Mittag scheint es eine Sonderregelung zu geben, für die ich allerdings keine nationale Quelle gefunden habe. Mindestens In vielen, wenn nicht in allen Städten, gilt wie in Zürich oder Oberglatt:
Bei einer effektiven Ankunftszeit zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr gilt die Parkerlaubnis bis 14.30 Uhr, bei einer effektiven Ankunftszeit zwischen 18.00 Uhr und 08.00 Uhr bis 09.00 Uhr.
Leider konnten die Schweizer, die ich zum Thema befragt habe, mir nicht sagen, ob das auch in Bern beziehungsweise der ganzen Schweiz gilt.
Eine Suche auf den Internetseiten der Stadt Bern wirft zwar eine Seite mit der vielversprechenden Überschrift Parkieren in blauen und weissen Zonen
heraus, in der dort zu findenden Textwüste findet sich allerdings keine Information zum kostenlosen Kurzzeitparkieren. Die Angabe der Site von Bern Tourismus ist bestenfalls irreführend:
Wer mit einem Auto unterwegs ist, tut gut daran, die Parkings zu benutzen oder auf die Blauen Zonen (Parkdauer maximal 1,5 Stunden, mit Parkscheibe) auszuweichen.
Aber wahrscheinlich lernen Schweizer das alles in der Fahrschule und es ist selbstverständlich, dass die Regelungen bundesweit gelten. Nur wäre es schon schön, wenn man das als Zugereister auch mal nachlesen könnte oder wenn man Freunde hätte, die sich besser an ihre Fahrschulzeit erinnern können.
Nachtrag: Offizielles aus Bern
Nach drei E-Mails habe ich folgendes Szenario von der zuständigen Stelle in Bern bestätigt bekommen: Wenn ich den Wagen um 8:31 Uhr abstelle und die Parkscheibe auf 9:00 Uhr stelle, muss ich ab 10:00 Uhr mit einer Busse rechnen. Zu der Mittagsregelung hat sich meine Gesprächspartnerin leider nicht geäussert und eine vierte Mail erspare ich uns beiden jetzt lieber.
Als Alternative zur Parkscheibe bekommt man in Bern an den Fahrkartenautomaten von Bernmobil auch für 15 Franken eine Tages- oder für 8 Franken eine 4-Stunden-Parkkarte für die Blaue Zone. Diese gelten sofort ab dem Kaufzeitpunkt, bei der Polizei gibt es auch Tagesparkkarten, die man selbst ausfüllen kann.
Links zum Artikel "Blaue Zone":
Filmtipp: Young@Heart
Die Doku über einen Seniorenchor, der Rock- und Punksongs singt, ist der in jede Richtung bewegendste Film, den ich je im Kino gesehen habe. Die geballte Ladung Lebensfreude aber auch tiefer Trauer macht Young@Heart zu einem Erlebnis der ganz besonderen Art.
Unbedingt anschauen und auf keinen Fall die Taschentücher vergessen. Spätestens wenn Fred Knittle für seine kurz vor dem Auftritt gestorbenen Chorkollegen Coldplays „Fix You“ singt, werden sie gebraucht werden.
Links zum Artikel "Filmtipp: Young@Heart":
„Wir sind da für die Ewigkeit“
Das ist bislang die beruhigendste Aussage, die ich von einem Banker zur Finanzkrise gehört habe.
Wenn ich in mein Portemonnaie schaue, in dem sich bisweilen hundert Jahre alte Münzen finden, glaube ich das dem Chef der Schweizerischen Nationalbank sogar. ;-)